Effizienzprogramm P24x fällt aufgrund des Status der Personalzielerreichung durch partnerschaftliche Zusammenarbeit mit den Arbeitnehmervertretern deutlich günstiger aus und führt zu einem außerordentlicher Ertrag von rund 20 Mio. €

Der Vorstand der Koenig & Bauer AG, Würzburg („Koenig & Bauer“, WKN: 719 350 / ISIN: DE0007193500) hat in seiner heutigen Sitzung beschlossen, dass es aufgrund des Status der Erreichung der Personalziele im Rahmen des P24x Effizienzprogramms an den deutschen Standorten für 2021 und 2022 zu keinen betriebsbedingten Kündigungen kommt. Der Status der Personalzielerreichung bei gleichzeitiger Reduzierung der dafür notwendigen Kosten um rund 20 Mio. € konnte nur durch die konstruktive und partnerschaftliche Zusammenarbeit mit den Arbeitnehmervertretern ermöglicht werden, da moderne und sozialverträgliche Maßnahmen für den Personalabbau gefunden wurden. 

Sozialverträgliche Maßnahmen sind ein Baustein der Koenig & Bauer-Zukunftssicherung – unbefristete Übernahme von Auszubildenden fest eingeplant

Der schmerzliche aber notwendige Personalabbau konnte über sozialverträgliche Maßnahmen wie die natürliche Fluktuation und eine nicht erfolgte Nachbesetzung der freigewordenen Stellen aber auch durch den Abschluss von Altersteilzeitverträgen, die Nutzung von Versetzung und Ringtausch sowie die Vereinbarung von Rentenbrücken und die Annahme des Freiwilligenprogramms erreicht werden. In Abhängigkeit von der Auftragslage und der konjunkturellen Entwicklung auch im Hinblick auf die Covid-Situation sollen weitere Maßnahmen bis Ende 2022 ohne betriebsbedingte Kündigung erfolgen, insbesondere durch Arbeitszeitanpassungen und individuelle Vereinbarungen.

“Damit hat Koenig & Bauer gezeigt, dass es friedlich große Personalabbauprogramme umsetzen kann, die durch weltwirtschaftliche und negative Veränderungen sowie durch den permanenten Wandel der Kundenbedürfnisse erforderlich sind. Ich möchte daher allen Beteiligten und Betroffenen meinen Dank aussprechen, denn nur partnerschaftlich lässt sich so ein schwerer und schwieriger Schritt umsetzen, der uns allen nicht leicht gefallen ist, aber für die Zukunftssicherung unseres innovativen und traditionsreichen Unternehmens zwingend erforderlich ist. Dazu wird auch die fest eingeplante Übernahme von Auszubildenden beitragen,” so der Vorstandssprecher Dr. Andreas Pleßke.

Auszahlungen für das Effizienzprogramm P24x um rund 20 Mio. € reduziert – führt zu entsprechender Entlastung von Konzernergebnis und Free-Cashflow

Im dritten Quartal 2020 wurden im Rahmen des Effizienzprogramms P24x für die zu erwartenden kurz- und mittelfristigen Einmalkosten für Personalmaßnahmen in Höhe von 57,6 Mio. € gebildet. Diese gingen im Geschäftsjahr 2020 aufwandswirksam als Rückstellung in das Konzernergebnis ein. Durch die konstruktive und partnerschaftliche Zusammenarbeit mit den Arbeitnehmervertretern konnten die bisher erwarteten Einmalkosten und damit auch die Auszahlungen auf rund 37 Mio. € reduziert werden. Der dadurch entstandene außerordentliche Ertrag von rund 20 Mio. € wird das Konzernergebnis und den Free-Cashflow entsprechend entlasten und war nicht in der Prognose für das Jahr 2021 enthalten. Dr. Stephen Kimmich, CFO der Koenig & Bauer AG erklärt: „Ohne diese 20 Mio. € außerordentlichen Ertrag bestätigen wir unsere operative Prognose und rechnen für 2021 unverändert mit einem leichten organischen Umsatzwachstum von ca. 4 % auf 1.070 Mio. € und einem ausgeglichenen operativen EBIT. Der Status der Personalzielerreichung bei gleichzeitiger Reduzierung der dafür notwendigen Kosten zeigt auch hier, dass wir weiter auf Erholungskurs sind.”

Koenig & Bauer wird die Zahlen für das erste Halbjahr 2021 am 29. Juli 2021 veröffentlichen.

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Lena Landenberger
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