Koenig & Bauer News Feed https://www.koenig-bauer.com/ de Koenig & Bauer AG Wed, 22 Sep 2021 23:20:20 +0200 Wed, 22 Sep 2021 23:20:20 +0200 news-2091 Thu, 16 Sep 2021 12:28:39 +0200 Koenig & Bauer Durst feiert Erfolg und erfreut sich großer Beliebtheit auf der SuperCorrExpo in Orlando, USA http://at.koenig-bauer.com/de/aktuelles/details/article/koenig-bauer-durst-feiert-erfolg-und-erfreut-sich-grosser-beliebtheit-auf-der-supercorrexpo-in-orlando-usa/
  • Koenig & Bauer Durst CorruJET bietet digitalen Direktdruck auf Wellpappenbogen
  • Koenig & Bauer Durst Delta SPC 130 FlexLine bedruckt Wellpappenbogen in bis zu sechs Farben
  • Koenig & Bauer CorruCUT High Board Flexo-Stanze erfreut sich besonders großen Interesses
  • Koenig & Bauer Durst wird dank großer Beliebtheit bei Messebesuchern der SuperCorrExpo zum Erfolg – einer der einflussreichsten Fachmessen für Wellpappenverpackungen auf der westlichen Halbkugel, die im August im Orange County Convention Center in Orlando, USA, stattfand. Fachexperten des Unternehmens standen bereit, um Fragen potenzieller Kunden zu beantworten und über aktuelle Produkte sowie Entwicklungen auf dem Wellpappenmarkt zu informieren.  

    Koenig & Bauer Durst wird dank großer Beliebtheit der SuperCorrExpo bei Messebesuchern zum Erfolg – einer der einflussreichsten Fachmessen für Wellpappenverpackungen auf der westlichen Halbkugel, die im August im Orange County Convention Center in Orlando, USA, stattfand

    „Wir freuten uns auf diese Veranstaltung und darauf, uns mit den Besuchern an unserem Stand über die Drucklösungen von Koenig & Bauer im Bereich Wellpappendruck auszutauschen“, so Jürgen Gruber, Produktmanager Digital & Corrugated Printing Technology bei Koenig & Bauer, USA. „Unsere neue CorruCUT HQPP bietet eine Produktionsleistung von bis zu 12.000 Bogen pro Stunde, Rüsten bei laufendem Betrieb, sowie integrierte Fernwartung zur Optimierung der Betriebszeit, und ist zudem unglaublich einfach zu bedienen. Dank der revolutionären Innovationen war das Interesse an ihr an unserem Stand enorm. Wir engagieren uns stark für unsere Kunden in der Wellpappenbranche und unterstützen sie mit dem gesamten Portfolio an Wellpappenprodukten, das uns zur Verfügung steht.“

    Der Stand war auch ein großer Anziehungspunkt für Teilnehmer, die mehr über die Tintenstrahlprodukte von Koenig & Bauer Durst erfahren wollten, insbesondere über die Produktionsmaschinen für Wellpappen: CorruJET 170 und Delta SPC 130 FlexLine Automatic.

    Die brandneue CorruJET wurde speziell für die Wellpappenindustrie entwickelt und ermöglicht den digitalen Direktdruck auf Wellpappenbogen. Die CorruJET ist für die hocheffiziente Produktion von Wellpappenbogen mit hochwertigem Digitaldruck konzipiert. Bei einer maximalen Produktionsgeschwindigkeit von 5.500 Bogen/Stunde kann die CorruJET Wellpappe bis zu einer Stärke von 8 mm verarbeiten.

    Die Delta SPC 130 FlexLine Automatic von Koenig & Bauer Durst setzt für die Wellpappenindustrie auf die Single-Pass-Technologie. Sie vereint ausgereifte Mechanik und leichten Zugang zu Unterbaugruppen und gewählten Komponenten. So garantiert sie dauerhafte Qualität, hohe Leistung und Zuverlässigkeit. Die Delta SPC 130 ist ausgerüstet mit der SPC Drop-on-Demand-Druckkopftechnologie von Durst und verfügt über ein gesundheitlich unbedenkliches Druckfarbsystem sowie einen IR/UV-Trocknungsprozess für eine hohe Produktivität.

    Die Delta SPC 130 kann mit bis zu sechs Farben bestückt werden und bedruckt Wellpappe oder Papier jeglicher Länge bis zu einer Dicke von 12 mm. Das Drucksystem bietet unübertroffene Vielseitigkeit bei geringem Wartungsaufwand und Zuverlässigkeit rund um die Uhr.

    „Mit Freude haben wir auf der SuperCorrExpo unser Joint Venture zwischen Koenig & Bauer und Durst vorgestellt und es den Teilnehmern ermöglicht, sich über unser umfassendes Portfolio zu informieren“, schildert Oliver Baar, Senior Product Manager bei Koenig & Bauer Durst. „Wir hatten tolle Gespräche mit allen Besuchern an unserem Stand. Automatisierung und Produktivität sind ganz klar die wichtigsten Themen in unserer Branche.“

    Weitere Informationen unter www.koenig-bauer-durst.com

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    news-2079 Wed, 08 Sep 2021 10:55:53 +0200 Verpackungshersteller Hubert von Carnap nimmt Rapida 145 in Betrieb http://at.koenig-bauer.com/de/aktuelles/details/article/verpackungshersteller-hubert-von-carnap-nimmt-rapida-145-in-betrieb/
  • Nachfeier des 150. Firmenjubiläums
  • Druckproduktion nach Brandschaden aufgenommen
  • Außergewöhnliche Maschineninstallation auf engstem Raum
  • Unternehmensnachfolge gesichert
  • Offizielle Einweihung der Rapida 145 durch Lothar Irion, Tobias Heinrichs von der Gemeinde Windeck, Susanne Nordberg, Katharina Steffens und Jürgen Bergmann (v.l.n.r.) (3)

    Vor wenigen Tagen nahm der Verpackungs- und Kartonagenbetrieb Hubert von Carnap in Windeck/Nordrhein-Westfalen seine neue Bogenoffsetmaschine zusammen mit Geschäftspartnern und Wegbegleitern offiziell in Betrieb. Aber nicht nur das: nach einem Brandschaden im vergangenen Jahr bot die Feier Anlass, das ausgefallene 150. Firmenjubiläum nachzuholen. Zudem konnten Geschäftsführer Jürgen Bergmann und Vertriebsleiter Martin Trojca Belegschaft und Geschäftspartnern mitteilen, dass mit Susanne Nordberg und Katharina Steffens die fünfte Generation des Familienunternehmens die Inhaberschaft übernimmt. Damit und mit der neuen Technik ist die Zukunft des Kartonagenbetriebes gesichert.

    Mit Katharina Steffens (2.v.l.) und Susanne Nordberg übernimmt die nächste Generation des Familienunternehmens die Inhaberschaft. Die Geschäftsführer Jürgen Bergmann (l.) und Lothar Irion gratulieren zu diesem Schritt, der den Fortbestand des Unternehmens sichert (2)

    Prozessautomatisierung auf engstem Raum

    Bei Hubert von Carnap druckt nun eine um 630 mm höher gesetzt Rapida 145 mit fünf Farbwerken, Lackturm und dreifacher Auslageverlängerung. Das ist für einen Verpackungsbetrieb nichts Ungewöhnliches. Herausragend ist jedoch, wie die Maschine auf engstem Raum installiert und mit umfangreicher palettenloser Logistik sowie weiteren Automatisierungskomponenten ausgestattet wurde. Alle Beistellungen um die höher gesetzte Maschine herum sind auf zwei Ebenen verteilt. Das verkürzt die Wege für die Maschinenbediener und optimiert den verfügbaren Platz für den erwarteten Output der Rapida 145. Durch eine enge Zusammenarbeit zwischen den Fachleuten bei Hubert von Carnap, Koenig & Bauer, dem Systemhaus Heinrich Steuber sowie den örtlichen Handwerksbetrieben ließ sich diese außergewöhnliche Installation umsetzen.

    Außergewöhnliche Installation: Über verschiedene Ebenen hinweg sind die einzelnen Aggregate platzsparend installiert (5)

    Mit der Rapida 145 erweitert Hubert von Carnap seine Produktionskapazitäten deutlich. Die Maschine für Bogen bis zum Format 1.060 x 1.450 mm und Leistungen bis zu 16.000 Bogen/h und Bedruckstoffen bis zu 1,6 mm Stärke liefert im Vergleich zum Vorgänger aus dem Jahr 2002 40 Prozent mehr Output. Dazu tragen Automatisierungen wie Nonstop-Automatiken an Anleger und Auslage, ziehmarkenfreie Anlage DriveTronic SIS, FAPC-Plattenwechsler und CleanTronic Synchro für parallele Waschprozesse bei. Die Qualitätskontrolle und -regelung erfolgt inline mit QualiTronic ColorControl sowie PDFCheck für Bogeninspektion und den Vergleich der Druckbogen gegen das Vorstufen-PDF. Diese Systeme bieten Druckern und Auftraggebern optimale Sicherheit für hochqualitative Druckprodukte.

    Automatischer Nonstop-Betrieb mit palettenloser Logistik am Anleger (6)

    Anspruchsvolles Bedruckstoff-Spektrum

    Daneben wurde viel getan, um den Druckern das Arbeiten zu erleichtern. Das beginnt bei den EasyClean-Farbkastenblechen für schnelle Farbwechsel, reicht über ungekantete Druckplatten, auskuppelbare Farbwerke, EES zur Reduzierung der Emissionen im Bereich der Auslage und geht bis hin zu einer Zugänglichkeit nahezu aller Aggregate, ohne dass Stufen überwunden werden müssen. Mit der Abwärme aus den Kühlgeräten der Druckmaschine lassen sich nun auch die Produktionshallen heizen.

    Hubert von Carnap produziert Verpackungen überwiegend für die Lebensmittel- und Pharmaindustrie, für Werkzeuge sowie Gefahrgüter wie Sprengstoffe, die im Bergbau Anwendung finden. Dieses Produktionsspektrum verlangt der Technik einiges ab, denn es müssen sowohl dünne Kartonagen als auch biegesteifer Vollkarton sowie Mikrowelle bedruckt, gestanzt und zu fertigen Verpackungen geklebt werden.

    Fest für Belegschaft, Kunden und Wegbegleiter. Der Verpackungshersteller Hubert von Carnap nahm vor wenigen Tagen eine neue Rapida 145 in Betrieb (1)

    Weitere Investitionen und neue Geschäftsfelder

    Pro Woche verarbeitet Hubert von Carnap 160 bis 200 Tonnen Karton. Und es soll mehr werden: Die beiden neuen Eigentümerinnen Susanne Nordberg und Katharina Steffens informierten ihre 50 Mitarbeiter darüber, dass die Installation der Rapida 145 den Anfang für künftige Investitionen bildet. Beide wollen Hubert von Carnap weiter entwickeln und aufgrund des derzeitigen Bedarfs an Verpackungen aus nachwachsenden Rohstoffen in neuen Geschäftsfeldern tätig werden. Dazu gehört auch, neue Auftraggeber für ihr Unternehmen zu gewinnen.

    Gleichzeitig bedankten sie sich bei Belegschaft und Kunden, die dem Traditionsbetrieb in den vergangenen schwierigen Monaten treu geblieben sind.

    Interessante Website: www.hvc.de

    Mit einem Bild der Künstlerin Conny Wachsmann gratulieren Ralf Engels (r.), Vertrieb Heinrich Steuber, und Peter Kolle, Koenig & Bauer, den neuen Inhaberinnen Katharina Steffens (2.v.l.) und Susanne Nordberg zum Start der neuen Maschine (4)
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    news-2078 Tue, 07 Sep 2021 13:08:27 +0200 Startschuss für eine Karriere im Druckmaschinenbau http://at.koenig-bauer.com/de/aktuelles/details/article/startschuss-fuer-eine-karriere-im-druckmaschinenbau/
  • Neue Ausbildungsjahrgänge an den Konzernstandorten in Deutschland und Österreich
  • Sichere Ausbildungs- und Übernahmechancen in einem starken Industriezweig
  • Bekenntnis des Unternehmens zur dualen Berufsausbildung
  • 71 Auszubildende starteten in diesem Jahr bei Koenig & Bauer ihre Berufsausbildung, größtenteils in gewerblich-technischen Berufen (1)

    71 junge Menschen starteten an diesen Tagen bei Koenig & Bauer in ihr Berufsleben. An den Konzernstandorten in Deutschland und Österreich nahmen sie mit Beginn des neuen Ausbildungsjahres ihre gewerblich-technische oder kaufmännische Berufsausbildung auf. Der Druckmaschinenhersteller bietet 14 verschiedene Ausbildungsberufe an, teilweise an der betriebseigenen Berufsschule in Würzburg.

    Die Auszubildenden des neuen Jahrgangs am Stammsitz von Koenig & Bauer in Würzburg. Die meisten von ihnen besuchen die werkseigene Berufsschule (2)

    “Eine fundierte Ausbildung ist die Basis für eine erfolgreiche berufliche Zukunft”, unterstreicht Dr. Andreas Pleßke, Vorstandssprecher bei Koenig & Bauer. “Unseren 71 neuen Kolleg:innen geben wir schon heute das Versprechen einer festen Übernahme bei erfolgreichem Abschluss der Ausbildung.” Gleichzeitig werde es aber auch für Koenig & Bauer zunehmend zur Herausforderung, alle Ausbildungsplätze zu besetzen – vor allem in den gewerblich-technischen Berufen. “Durch den Ausbau unserer Geschäftsfelder und den demografischen Wandel werden wir auch künftig im gesamten Konzern einen sehr hohen Bedarf an qualifizierten Fachkräften haben”, so Personalchefin Dr. Christine Bötsch.

    Am Konzernstandort Radebeul beginnen 2021 insgesamt 28 Auszubildende ihren Berufsweg bei Koenig & Bauer (3)

    Am Stammsitz von Koenig & Bauer in Würzburg begannen am 1. September 20 Nachwuchskräfte mit ihrer Berufsausbildung. Fünf Tage später starteten auch 28 junge Frauen und Männer am Konzernstandort Radebeul bei Dresden in ihr Berufsleben bei dem Druckmaschinenhersteller. In den Tochtergesellschaften der Unternehmensgruppe in Stuttgart, Veitshöchheim, Löhne und Mödling bei Wien gibt es in diesem Jahr insgesamt 23 neue Auszubildende. Der überwiegende Teil der künftigen Fachkräfte ist in gewerblich-technischen Ausbildungsberufen tätig, allein 22 als Mechatroniker:innen. Im IT-Bereich wird erstmalig ein Ausbildungsplatz in der neuen Fachrichtung Fachinformatiker:in für Prozess- und Datenanalyse angeboten. 

    Durch den Einsatz in verschiedenen Abteilungen und Fachbereichen erhalten die Auszubildenden einen tiefen Einblick in die Abläufe des Unternehmens. Zusatzangebote wie Austauschfahrten, Seminare oder Auslandsaufenthalte fördern neben den fachlichen Kompetenzen auch die Persönlichkeitsentwicklung der jungen Menschen. Traditionell ist Koenig & Bauer eng mit dem Modell der dualen Berufsausbildung verbunden und betreibt unter anderem seit über 150 Jahren in Würzburg eine eigene Berufsschule als staatlich anerkannte Privatschule für gewerblich-technische Ausbildungsberufe.

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    news-2076 Fri, 03 Sep 2021 12:08:49 +0200 Rapida 145 von Koenig & Bauer mit Spitzen-Performance in der Verpackungsproduktion http://at.koenig-bauer.com/de/aktuelles/details/article/rapida-145-von-koenig-bauer-mit-spitzen-performance-in-der-verpackungsproduktion/
  • Voll automatisierte Sechsfarben-Anlage mit Lackausstattung
  • Hohe Prozessautomatisierung und individuelle Maschinenanpassungen
  • Spitzen-Druckleistung ersetzt eine Schicht
  • First Mover bei Produktinnovationen und Kunststoff-Ersatz
  • Das kursächsische Wappen ist in Coburg und seiner Umgebung allgegenwärtig. Im Jahr 1353 erbte Markgraf Friedrich III von Meißen die damalige Pflege Coburg. Erst seit 1920 gehört die Stadt zum Freistaat Bayern. Trotzdem hat es nichts mit alten Traditionen zu tun, wenn seit vergangenem Jahr eine Bogenoffsetmaschine aus dem Meißner Elbtal in der Coburger Kartonagenfabrik in Dörfles-Esbach produziert.

    Gruppenfoto mit allen Verantwortlichen für die Installation der Rapida 145 (v.l.n.r.): Jörg Liebold, Betriebsleiter, Daniel Michalik, Koenig & Bauer, Tim Steinke, Projektmanager, Rolf Uting, Produktionsleiter Druck, Robert Hein, Prokurist und kaufmännischer Leiter, Steffen Theiss, Leiter Produktentwicklung, und Christopher Hugel, Vertrieb Koenig & Bauer Deutschland (die abgebildeten Personen haben sich vor dem Fototermin auf das Corona-Virus testen lassen bzw. sind vollständig geimpft) (1)

    Vielmehr ging dem Entscheidungsprozess ein hartes Auswahlverfahren voraus. Prokurist Robert Hein erinnert sich: „Hier hat Koenig & Bauer einen sehr guten Job gemacht. Die Zusammenarbeit verlief professionell und stetig.“ Anhand von Prozessanalysen und Drucktests entschied sich der Verpackungsbetrieb für eine Rapida 145 mit sechs Farbwerken, Lackausstattung und dreifacher Auslageverlängerung. Die eindrucksvolle Anlage ist für die Verpackungsproduktion um 630 mm erhöht und kann im Nonstop-Betrieb Stapel von über 1,8 Metern Höhe mühelos verarbeiten. Dank vollautomatischer Stapellogistik ist auch beim Druck auf Starkkarton eine unterbrechungsfreie Druckproduktion möglich.

    Ausgezeichnete Performance

    Robert Hein und Druckereileiter Rolf Uting sind voll des Lobes, wie schnell und gut sich ihr Druckteam an der neuen Maschine eingearbeitet hat. Für sie war neben dem Modellwechsel geradezu ein Sprung in eine neue Automatisierungs- und Leistungsstufe zu bewältigen. Von Monat zu Monat erhöht sich die Anzahl der produzierten Bogen pro Lohnstunde. In den Performance Reports, die anonyme Leistungsvergleiche mit anderen Bogenoffsetmaschinen beinhalten, nimmt die Rapida 145 der Coburger Kartonagenfabrik bereits jetzt einen der Spitzenplätze ein.

    Nonstop-Betrieb mit Stapellogistik am Anleger der Rapida 145 (2)

    Daran haben Automatisierungslösungen und individuelle Maschinenanpassungen einen großen Anteil: Von der ziehmarkenfreien Anlage DriveTronic SIS über auskuppelbare Farbwerke bis hin zum automatisierten und damit sehr schnellen Lackplattenwechsel bietet die Rapida 145 Vorteile, die die Bedienteams sehr schätzen. Dazu kommen die EasyClean-Farbkastenbeschichtungen, die Farbwechsel beschleunigen, QualiTronic ColorControl zur Inline-Farbregelung auch an den Bogenhinterkanten und ErgoTronic PlateStretch (Recken der Druckplatten via Fernverstellung vom Leitstand aus zum Papierdehnungsausgleich). Nach dem Vorbild des Plattenwagenlifts von Koenig & Bauer konzipierten die Fachleute der Coburger Kartonagenfabrik einen weiteren Lift zur Versorgung der Maschine mit Druckfarbe. Waschtücher lassen sich über ein Rohr in die ebenerdig bereitstehenden Standardbehälter entsorgen. All diese Zusätze ersparen Wege, reduzieren das Treppensteigen mit vollen Händen und damit die Unfallgefahr.

    60 bis 70 Prozent der täglichen Druckproduktion laufen über die neue Rapida 145. Um ihre Stärken voll auszuspielen, bedruckt sie meist Karton zwischen 230 und 250 g/m2. Mit dem hohen Volumen, das über die Rapida 145 läuft, konnte in einem ersten Schritt bereits eine Schicht auf der noch verfügbaren älteren Druckmaschine eingespart werden.

    Auch die Auslage der Maschine verfügt über umfangreiche Logistik-Komponenten (3)

    Nachhaltige Verpackungsproduktion

    An der Rapida 145 kommen ungekantete, prozessfreie Druckplatten erfolgreich zum Einsatz. Um die Standfestigkeit der Platten zu erhöhen und den Prozess trotz stärker verschmutzendem Feuchtwasser sicher zu gestalten, haben sie die Intervalle für den Wechsel der Filter erhöht. Daneben erfolgt einmal pro Woche eine intensive Walzenreinigung.

    Dies ist nur eine Maßnahme zur nachhaltigen Verpackungsproduktion, die das Unternehmen umsetzt. Hinzu kommen ein durchgängiges Energiemanagement, das kurz- und langfristige Einsparziele beinhaltet, fortwährende Investitionen in energiesparende Anlagen und Infrastruktur sowie die Wärme- und Kondensatrückgewinnung. Denn gerade bei der Wellpappen-Herstellung entstehen hohe Temperaturen, Dampf und Kondensate. Besondere Aufmerksamkeit schenken die Coburger Verpackungsexperten ebenso der Leckage-Prüfung – z.B. der Druckluft. Denn der Energiebedarf zur Drucklufterzeugung ist besonders hoch.

    Daneben liegen von ISO 9001 über FSC bis hin zu HACCP und Energiemanagement alle Zertifizierungen vor, die für die Produktion von Lebensmittel- und anderen Verpackungen erforderlich sind.

    Per Lift gelangen die Druckplattenwagen auf die Galerieebene der höher gesetzten Maschine. Das spart Wege und reduziert Unfallquellen gegenüber dem manuellen Transport der formatgroßen Platten (4)

    Spektakuläre Installation

    Damit die Rapida 145 an ihrem jetzigen Standort, direkt am Eingang zum Drucksaal und damit innerhalb einer durchgängigen Logistik-Kette, produzieren kann, waren umfangreiche Umbauarbeiten an der Bestandshalle vorzunehmen. Im Bereich von Anleger und Anlage stand früher eine tragende Säule. Diese wurde entfernt und durch ein Stützsystem seitlich der Maschine sowie einen Stahlträger darüber ersetzt.

    Bei der Installation des Rückkühlers auf dem Hallendach handelte es sich um eine weitere spektakuläre Aktion. Aufgrund der riesigen Hallenfläche kam ein 220-Tonnen-Kran mit einer Auslegerlänge von über 80 Metern zum Einsatz, um das Aggregat zu positionieren.

    First Mover in vielen Bereichen

    Die Coburger Kartonagenfabrik produziert mehrere Millionen Faltschachteln pro Tag. Dazu verfügt sie auf etwa 40.000 m2 Produktionsfläche neben den beiden Bogenoffsetmaschinen über Kaschieranlagen für Einfach- und Doppelwelle, Stanztechnik, mehr als zehn Faltschachtelklebemaschinen, eine Fensterklebemaschine sowie weitere Spezialausrüstungen. Die 300 Beschäftigten im Unternehmen verarbeiten jährlich ca. 45.000 Tonnen Papier und Karton. Wellpappen-Produkte überwiegen mit 80 Prozent der Endprodukte. Sie bestehen aus F-, E-, B- und Doppelwelle sowie jeglichen Kombinationen daraus.

    Auf den Faltschachtelklebeanlagen entstehen pro Tag mehrere Millionen Faltschachteln (5)

    Bei Produktinnovationen und Kunststoff-Ersatz durch nachwachsende Rohstoffe gehört die Coburger Kartonagenfabrik zu den First Movern der Brache. Sie profitiert vom derzeitigen Paradigmenwechsel hin zu nachwachsenden Rohstoffen. Dabei ist das Unternehmen aufgrund der maschinellen Ausstattung und Automatisierung in erster Linie an der Produktion hoher Auflagen interessiert. Die Konfektionierung von Waren für Großkunden gehört ebenso wie die Einlagerung und chargenweise Auslieferung von Verpackungen zum Service. 16.000 Palettenstellplätze sind direkt im Werk verfügbar.

    Das Unternehmen setzte frühzeitig auf offset-bedruckte Verpackungen aus Doppelwelle. Dazu wurde in die erste Inline-Wellpappe-Kaschiermaschine der neuesten Generation investiert. In der Phase zwischen 2015 und 2021 setzte das Unternehmen ein massives Investitionsprogramm um, das sowohl die Gebäudestruktur, den Maschinenpark als auch die gesamte IT-Landschaft umfasste. Die neue Rapida 145 ist ein integraler Bestandteil dieses Programms, das nun zu weiten Teilen abgeschlossen ist. Das Programm wurde dabei klar an die veränderten Marktbedingungen sowie die gestiegenen Kundenerwartungen ausgerichtet. 

    Das Kundenklientel der Coburger Kartonagenfabrik setzt sich überwiegend aus großen mittelständischen Unternehmen sowie großen Aktiengesellschaften aus der DACH-Region sowie den Benelux-Ländern zusammen und ist dabei traditionell breit und diversifiziert aufgestellt.

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    news-2074 Wed, 01 Sep 2021 13:43:15 +0200 Zukunftsweisende Produktkennzeichnung mit Inkjet-Druck http://at.koenig-bauer.com/de/aktuelles/details/article/zukunftsweise-produktkennzeichnung-mit-inkjet-druck/
  • Intuitiv bedienbar wie ein Smartphone
  • Modernes und industrietaugliches Design
  • Nachhaltig und wirtschaftlich im Praxisbetrieb
  • Koenig & Bauer Coding hat sein Portfolio der Kleinzeichen-Tintenstrahldrucker alphaJET weiterentwickelt. Die zuverlässige Tintenstrahltechnologie mit der bewährten Active-Inkflow- und Smart-Start-Technologie wurde im Aussehen und in der Bedienbarkeit grundlegend modernisiert. Geringe Verbrauchs- und Emissionswerte verleihen dem alphaJET5 X beste TCO-Werte.

    Der alphaJET5 X in komplett neuem Design (1)

    Die Produktkennzeichnung trifft in den verschiedenen Industriebereichen auf unterschiedliche Anforderungen. Produktivität verlangt höchste Zuverlässigkeit und größtmögliche Flexibilität aller Beteiligten. Diese Fähigkeiten besitzen alle Tintenstrahldrucker der Produktreihe alphaJET in Kombination mit einem großen und stetig wachsenden Tintenportfolio. 

    Mit dem neuen alphaJET5 X hat Koenig & Bauer Coding besonderes Augenmerk auf die Bedienungsfreundlichkeit gelegt. Das Design setzt auf abgerundete Kanten und verzichtet auf erhabene Schalter und Bedienknöpfe. Für das robuste Gehäuse kommen hochwertige Materialien wie Glas und Edelstahl zum Einsatz. Damit bietet der Drucker keine Angriffsfläche für Schmutzablagerungen und kann selbst in sensiblen Umgebungen eingesetzt werden.

    Zukunftsweisendes und gleichzeitig industrietaugliches Design (2)

    Neu ist auch die moderne Bedienoberfläche, mit der die Navigation wie bei einem Smartphone durch Wischgesten erfolgt. Je nach Lichtverhältnissen kann zwischen Light und Dark Mode gewählt werden. Abhängig vom Produktionsablauf ist der Startbildschirm individuell konfigurierbar.

    Der alphaJET5 X ist bereit für zukünftige Herausforderungen. Vorbereitete Software in vielen Sprachen und cloudbasierte Systeme geben schon heute Raum für eine hohe Performance. Die umfangreiche Vernetzbarkeit des Systems eröffnet in der Produktion alle Möglichkeiten für Managed Services und Predictive Maintenance.

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    news-2072 Thu, 26 Aug 2021 12:50:13 +0200 Mehr Kapazität für nachhaltige Verpackungen http://at.koenig-bauer.com/de/aktuelles/details/article/mehr-kapazitaet-fuer-nachhaltige-verpackungen/
  • Individuelle, hoch spezialisierte Verpackungen für Markenartikler
  • Automatisierung für schnelle Jobwechsel
  • 20 Prozent weniger Makulatur
  • Flexible Produktion kleiner und mittlerer Auflagen
  • Bei Wittmann Druck & Verpackung produziert seit Anfang des Jahres eine Sechsfarben-Rapida 106 mit Lackausstattung. Kürzlich trafen sich alle am Projekt Beteiligten vor der neuen Maschine – (v. l. n. r.) Geschäftsführer Hans Schuster, Gavin Elflein, Koenig & Bauer Deutschland, Ralf Koch, Koenig & Bauer Deutschland, Inhaber Oskar Wittmann, Drucker Reiner Schneider, und Christofer Hugel, Koenig & Bauer Deutschland (1)

    Modern, sauber und von Tageslicht durchflutet – so präsentiert sich das gesamte Betriebsgebäude von Wittmann Druck & Verpackung in Neumarkt/Oberpfalz. Blau, schnell und leistungsstark ist die Rapida 106, die seit neuestem die gesamte Druckproduktion im Unternehmen schultert. Sie bietet dem Unternehmen und seinen Kunden dank ihrer Inline-Qualitätsregelung durchgängige, verlässliche und hohe Druckqualität.

    Das ist auch erforderlich, denn die Sechsfarbenmaschine mit Lackausstattung produziert in einem Unternehmen, das sich der Produktion von Faltschachteln in meist kleineren Auflagen verschrieben hat. 10.000 Exemplare sind da schon viel, informiert Geschäftsführer Hans Schuster. Dafür haben es die Druckjobs selbst in sich: Im Unternehmen entstehen sehr individuelle, hoch spezialisierte Verpackungen für Markenartikler aus den Bereichen Elektroindustrie, Schreibgeräte, für die Süßwaren- oder die Kosmetikindustrie. Adventskalender in immer wieder neuen Formgebungen gehören zu den besonderen Spezialitäten von Wittmann.

    Blick in den hellen, lichtdurchfluteten Drucksaal von Wittmann Druck & Verpackung (2)

    Hohe Druckleistung und schnelle Jobwechsel

    Gerade bei kurzen Auflagen bringt die Rapida 106 dem Druckbetrieb einige Verbesserungen: Einerseits hinsichtlich der schnellen und exakten Farbregelung, aber auch bei Farbwechseln in kürzester Zeit. Hier punktet die Maschine mit ihren EasyClean-Farbkastenbeschichtungen, die sich besonders schnell reinigen lassen sowie den ein- und auskuppelbaren Farbwerken, die dafür sorgen, dass während eines Farbwechsels auch mit den anderen Druckwerken produziert werden kann.

    Die ziehmarkenfreie Anlage DriveTronic SIS und die FAPC-Plattenwechsler machen Hans Schuster und Druckereileiter Stefan Zahn als weitere Vorteile aus, gerade für die Verpackungsproduktion: „Die Maschine läuft deutlich schneller als ihre Vorgängerin. Viel wichtiger ist für uns jedoch, dass sich die Jobwechselzeiten deutlich reduziert haben“, so der Geschäftsführer. Die mit neuer Technik einhergehende Makulaturreduzierung – zur Zeit um ca. 20 Prozent – kommt dem Umweltbewusstsein des Druckunternehmens entgegen.

    Der Lackplattenwechsel ist dank Automatisierung in 2 Minuten abgeschlossen (3)

    Mit Flexibilität punkten

    Mit 32 Beschäftigten und 4.200 m2 Produktionsfläche gehört Wittmann Druck & Verpackung zu den eher kleinen Verpackungsunternehmen. Dafür ist es eines, das es in sich hat. Vor rund einem Jahrzehnt war es eines der ersten, das migrationsunbedenkliche Druckfarben eingesetzt hat. Seit 2015 gehört die Sonne zu den wichtigsten Energielieferanten Betriebes – dank einer 285-kW-Photovoltaikanlage. Die Wärmerückgewinnung – auch von der neuen Rapida 106 – führt zu weiteren Energieeinsparungen. Ballenpressen schaffen die Voraussetzung dafür, dass Papier- und Kartonabfälle dem Materialkreislauf wieder zugeführt werden können.

    Wittmann punktet zudem aufgrund seiner extrem flachen Struktur durch hohe Flexibilität. Die Reaktionszeiten vom Anlegen eines Auftrages über das Sammeln der Daten bis hin zu Produktion und Lieferung sind ausgesprochen kurz. Daran hat Software, die in eigener Entwicklung entstanden ist, wesentlichen Anteil. Neu- und Umgestaltung komplizierter Formen erfolgt in der eigenen Verpackungsentwicklung.

    Hohe Druckleistung und schnelle Jobwechsel zeichnen die Rapida 106 aus (4)

    Rapida 106 zum 125. Jubiläum

    Zur Komplettfertigung gehört auch das Konfektionieren bzw. Befüllen der Verpackungen. In einem Verschieberegallager lassen sich bis zu 1.200 Paletten mit fertigen Produkten zwischenlagern. Die Auftraggeber erhalten ihre Produkte genau zum benötigten Zeitpunkt.

    Seit 125 Jahren besteht der Betrieb, den Oskar Wittmann heute in dritter Generation führt. Mit der Rapida 106 hat sich das Unternehmen selbst ein würdiges Geschenk zum Firmenjubiläum bereitet. Mit ihr, vielen weiteren regelmäßigen Investitionen und dem derzeitigen Trend nach Verpackungen aus nachwachsenden Rohstoffen ist Wittmann Druck & Verpackung gut für zukünftige Herausforderungen aufgestellt.

    Nach Abschluss der Investition in die Rapida 105 beginnt die Geschäftsleitung von Wittmann Druck & Verpackung weitere umfangreiche Investitionen in Weiterverarbeitungstechnik. Ganz aktuell stellte Inhaber Oskar Wittmann den Neubau einer weiteren Produktionshalle im Jahr 2022 in Aussicht. „Jetzt werde ich endlich meinen lang gehegten Wunsch nach einer weiteren Produktionshalle realisieren“, teilte er kürzlich seiner Belegschaft mit.

    Adventskalender und andere aufwendige Verpackungen gehören zu den Spezialitäten von Wittmann (5)
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    news-2068 Thu, 19 Aug 2021 13:31:56 +0200 Ye Sung steigert Produktionsleistung mit Koenig & Bauer Allpro 70 http://at.koenig-bauer.com/de/aktuelles/details/article/ye-sung-steigert-produktionsleistung-mit-koenig-bauer-allpro-70/
  • Verarbeitung schwieriger Kartonagenkonstruktionen
  • Produktionsleistung um 30 Prozent gesteigert
  • Weniger Überstunden und motivierte Beschäftigte

  • Die Ye Sung Corp. in Janghang-Dong nahe der südkoreanischen Hauptstadt Seoul hat sich seit seiner Gründung im Jahr 2008 zu einem hoch spezialisierten Verpackungshersteller entwickelt, dessen Hauptkunden aus kleinen und mittleren Unternehmen unterschiedlicher Branchen sowie großen Pharmaunternehmen kommen.

    Seit März produziert eine Allpro 70 beim südkoreanischen Faltschachtelproduzenten Ye Sung (1)

    Verarbeitet wird eine Vielzahl unterschiedlicher Faltschachteln, unter anderem für Pharma- und Körperpflegeprodukte, Nahrungsergänzungsmittel, Kosmetik und Lehrmaterial. Darunter sind häufig sehr schwierige Konstruktionen, die die Technik an ihre Grenzen bringen.

    Südkorea gehört unter den Mitgliedsstaaten der OECD zu denen mit den längsten Arbeitszeiten. Nach einer Gesetzesänderung gilt seit 1. Juni 2021 für alle Betriebe ab fünf Beschäftigten eine wöchentliche Maximal-Arbeitszeit von 52 Stunden. Um die Leistungsfähigkeit des Betriebs aber weiterhin auf einem hohen Niveau zu halten, beschaffte Ye Sung bereits im März eine Allpro 70. Die Faltschachtelklebemaschine trägt dazu bei, die Durchlaufzeiten der einzelnen Aufträge zu beschleunigen und trotz des begrenzten Raumangebots reibungslose Arbeitsabläufe sicher zu stellen.

    Andererseits spricht sich so eine Neuinvestition auch herum. So kann sich Ye Sung seit der Inbetriebnahme der Allpro 70 über eine ganze Reihe neuer Aufträge freuen.

    Jaewan Kim, CEO von Ye Sung, freut sich über die Leistungssteigerungen, die mit der Allpro 70 möglich sind (2)

    Perfekter Allrounder mit hoher Produktivität

    Die Allpro 70 zeichnet sich durch hohe Flexibilität bei den verarbeitbaren Substraten aus. Zudem produziert sie dank ihrer umfangreichen, maßgeschneiderten Ausstattungsmöglichkeiten eine besonders breite Palette an unterschiedlichen Faltschachtel-Designs, wodurch der Kreativität der Auftraggeber kaum Grenzen gesetzt sind. Anwendungsorientierte Lösungen und Funktionen sowie Bandgeschwindigkeiten bis zu 400 m/min sorgen für kurze Rüstzeiten und hohe Produktivität.

    Bereits nach wenigen Einsatzwochen stieg die Produktionsleistung dank der neuen Technik um mehr als 30 Prozent. Überstunden ließen sich reduzieren und die Zufriedenheit der Beschäftigten in der Produktion stieg. Arbeit an den Wochenenden gehört der Vergangenheit an.

    Gruppenfoto mit den jungen Weiterverarbeitern von Ye Sung (v. r. n. l.): Haesung Jung, Hongjun Jeon, CEO Jaewan Kim, Junggi Lee, Hyeonu Lee, Hyunho Park, sowie Jaehoon Jo und William Shin aus der südkoreanischen Koenig & Bauer-Niederlassung (3)

    Gestraffte Arbeitsabläufe

    Jaewan Kim, CEO der Ye Sung Corp. erläutert: „Mit der zusätzlichen Faltschachtelklebelinie sind wir in der Lage, ähnliche Schachteldesigns und -größen besser auf einzelne Maschinen zu gruppieren, um Rüstzeiten zu reduzieren und die Produktionsleistung zu erhöhen." Damit straffen sich die Arbeitsabläufe deutlich. Die Drucklaufzeit von der Beauftragung bis hin zur Auslieferung der verarbeiteten Produkte sinkt.

    Der CEO vertraut den Produkten von Koenig & Bauer als einem der führenden Hersteller von Verpackungsmaschinen. Seine Philosophie ist es, auf Kund:innen, die mit schwierigen Aufträgen an ihn herantreten, einzugehen, flexibel zu sein und mit ihnen gemeinsam Lösungen für ihre Produkte zu erarbeiten.

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    news-2061 Thu, 05 Aug 2021 10:16:15 +0200 Nachhaltige Folien und Verpackungen http://at.koenig-bauer.com/de/aktuelles/details/article/nachhaltige-folien-und-verpackungen/
  • Nachhaltige Folien und Verpackungen
  • Gesamtpaket überzeugt Perga GmbH 
  • Ökologischer und ökonomischer Fokus
  • Moderne, leistungsstarke Druckmaschine
  • Die Perga GmbH aus Walldürn in der Nähe von Würzburg investiert in eine brandneue Evo XD 8 von Koenig & Bauer. Das Unternehmen befindet sich seit Jahren auf Wachstumskurs. Im Fokus stehen vor allem nachhaltige Produkte für ihre Kund:innen. „Die Philosophien von uns und Koenig & Bauer passen sehr gut zusammen. Die Maschine setzt das um, was wir seit Jahren leben. Wir wollen ökologisch in höchster Qualität produzieren“, so Fabian Wilhelms, Geschäftsführer der Perga GmbH. Die Maschine ist für lösemittelhaltige und wasserbasierte Farben ausgelegt und eine spezielle Wärmetauschanlage kann in Verbindung mit der Trockenluftsteuerung besonders energieeffizient und kostensparend arbeiten. Fabian Wilhelms: „Durch den Drucktest im Customer Technologie Center in Würzburg konnte sich unser Team einen sehr guten Eindruck von der Maschine verschaffen. Wir sind von Koenig & Bauer und der Evo XD absolut überzeugt.“ Die neue Anlage soll im Frühjahr kommenden Jahres die Produktion aufnehmen. Luigi Magliocchi, Geschäftsführer Koenig & Bauer Flexotecnica in Italien: „Wir haben jetzt mehrere unserer Maschinen an deutsche Unternehmen verkauft. Es ist sehr hilfreich, die Evo XD in unserem Customer Technologie Center in Würzburg zu zeigen. Aufgrund der Pandemie konnten unsere Kunden zum Teil nicht nach Italien reisen.“

    Kurz nach der Vertragsunterschrift (v.l.n.r): Alexander Eckstein, Abteilungsleiter Druckerei Perga GmbH; Fabian Wilhelms, Geschäftsführer Perga GmbH; Joachim Barthelme, COO Koenig & Bauer Flexotecnica; Arno Vogelhuber, Vertriebsleiter Koenig & Bauer Flexotecnica; Joachim Michenfelder, Projektleiter Perga GmbH (1)

    Nachhaltige Industriefolien und Verpackungen für alle Anwendungen

    Vor mehr als 50 Jahren wurde das Unternehmen in Walldürn-Altheim in der Nähe von Würzburg gegründet. Heute gehört die Perga GmbH zu den führenden Herstellern von Mono- und Coextrusionsfolien sowie Verpackungen auf Basis von PE-HD. Produkte aus PE-LD und anderen Polyethylenen erweitern das Portfolio. Bei dem Unternehmen stehen Nachhaltigkeit und Qualität an erster Stelle – daher ist die Entwicklung umweltschonender Produkte ein wichtiges Thema bei der Perga GmbH. Bereits im Jahr 2019 wurde eine Vielzahl von Produkten mit dem „Blauen Engel“ für besondere Umweltfreundlichkeit zertifiziert.   

    Mit der Evo XD in die Zukunft

    Die moderne Evo XD ist mit ihren acht Druckwerken, einer neuen Trockner-Generation und einer neu entwickelten Antriebs- und Steuerungstechnik für hohe Qualitätsanforderungen mit unterschiedlichsten Materialien zugeschnitten. Die CI-Flexorotation ist für Bahnbreiten bis zu 1.320 mm und für Rapportlängen bis zu 1.070 mm geeignet. Zu den technischen Highlights gehören u. a. ein hocheffizientes, energiesparendes Lüftungssystem für die Zwischen- und Brückentrockner.

    Zufriedene Gesichter nach dem im Projektverlauf erfolgreich durchgeführten Drucktest im Customer Technologie Center in Würzburg (2)

    Ebenso sorgen das vollautomatische Druckanstellsystem PrintTronic, welches keine Farbe und nahezu kein Material während des Einstellungsprozesses benötigt, und die bedienerfreundliche Smart-Registereinstellung für eine minimale Anfahrmakulatur. Alle wichtigen Automatisierungs- und Bedienfunktionen sind in den neuen Touchscreens integriert und ermöglichen ein intuitives Arbeiten an den relevanten Stellen rund um die Maschine. In puncto Automatisierung für schnelle Jobwechsel entspricht die Evo XD dem neuesten Stand der Technik. Je nach Bedruckstoff kann die Maschine Geschwindigkeiten von bis zu 500 m/min laufen.

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    news-2055 Fri, 30 Jul 2021 09:53:02 +0200 Druckerei Diana mit neuer Rapida 105 von Koenig & Bauer http://at.koenig-bauer.com/de/aktuelles/details/article/druckerei-diana-mit-neuer-rapida-105-von-koenig-bauer/
  • Zweite Rapida-Maschine im Unternehmen
  • Umfangreiche Ausstattung für den Verpackungsdruck
  • Deutliches Wachstum der Produktivität
  • Eine der ersten Bogenoffsetmaschinen der neuen Rapida 105-Generation produziert in der Druckerei Diana im russischen Iwanovo (1)

    Die erste Bogenoffsetmaschine der neuen Baureihe Rapida 105 in Russland produziert in der Druckerei Diana im russischen Iwanovo. Der Hersteller von Verpackungen aus Karton und Wellpappe für die Lebensmittel- und Non-Food-Industrie nahm kürzlich eine Sechsfarbenmaschine mit Lackturm und Auslageverlängerung in Betrieb. Jetzt produzieren zwei Rapida-Maschinen, je eine im Halb- und im Mittelformat, im Unternehmen.

    Die um 555 mm höher gesetzte Maschine verfügt über sechs Farbwerke, Lackturm und Auslageverlängerung (2)

    Stapelhöhen bis zu 1,6 Metern

    Die Rapida 105 produziert im maximalen Bogenformat von 740 x 1.050 mm und ist für den Verpackungsdruck um 555 mm höher gesetzt. Damit kann sie Stapel bis zu 1,6 Metern Höhe verarbeiten. Zu den weiteren Ausstattungsdetails gehören CleanTronic-Wascheinrichtungen, EasyClean-Farbkastenbeschichtungen, ein absenkbares Nonstop-Rollo sowie VariDry IR/TL-Trocknung in Auslage und Auslageverlängerung. Die Inline-Farbregelung mit QualiTronic ColorControl sichert eine hohe Druckqualität der bedruckten und lackierten Bogen. Ein Streifeneinschießgerät trennt zudem Gutbogen von Makulatur, die beispielsweise beim Anfahren der Rapida 105 entsteht. Über CIPLink X erhält die Rapida 105 Maschinenvoreinstelldaten aus der Druckvorstufe von Diana.

    Die Druckerei Diana wurde 2008 gegründet und gehört zu den sich dynamisch entwickelnden Unternehmen der Branche. Da Iwanovo ein Zentrum der Textilindustrie ist, nehmen Verpackungen für diese einen großen Anteil innerhalb des Produktportfolios ein. Daneben gehören Ikea und Askona, der größte Matratzenhersteller Russlands, zu den Kunden des Unternehmens.

    Leitstand mit Touch-Monitor und Wallscreen zur Visualisierung vieler Maschinenfunktionen (3)

    Stärke bei komplizierten Verpackungsdesigns

    Viele der Verpackungen, die das Unternehmen produziert, weichen von der standardmäßigen Faltschachtel-Gestaltung ab. Diana verfügt über eine eigene Verpackungsentwicklung und sieht seine Stärke im Bereich komplizierter Verpackungsdesigns. Als weitere Schwerpunkte kommen hohe Farbigkeit, interessante Veredelungen sowie Produkte aus Mikrowelle hinzu.

    Zur Inbetriebnahme der neuen Rapida 105 trafen sich v.l.n.r. Sven Strzelczyk, Vertriebsdirektor Koenig & Bauer, Vadim Volkov, Generaldirektor von Diana, Fjodor Smirnov, Generaldirektor von Koenig & Bauer (RU), und Maxim Kruglov, Vertriebsleiter Koenig & Bauer (RU), vor der Maschine. Im Hintergrund die Drucker des Unternehmens (4)

    Diana wächst sowohl hinsichtlich der Qualität der Produkte als auch hinsichtlich des Produktionsvolumens. Direktor Oleg Gospodinov resümiert: „In den letzten zwei Jahren ist die Menge an Karton und beschichtetem Papier, die wir verbrauchen, um das Dreifache gestiegen. Unsere Produktions- und Lagerflächen haben sich ebenso verdreifacht.“ Die moderne Rapida-Technik hat daran einen maßgeblichen Anteil.

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    news-2051 Wed, 28 Jul 2021 21:37:13 +0200 Koenig & Bauer blickt nach einem guten ersten Halbjahr 2021 mit einer Ergebnisverbesserung trotz Umsatzrückgang zuversichtlich und gut aufgestellt in die Zukunft http://at.koenig-bauer.com/de/aktuelles/details/article/koenig-bauer-blickt-nach-einem-guten-ersten-halbjahr-2021-mit-einer-ergebnisverbesserung-trotz-umsatzrueckgang-zuversichtlich-und-gut-aufgestellt-in-die-zukunft-umsatzentwicklung-im-zweiten-halbjahr-aufgrund-zweistelligem-zuwachs-im-auftragseingang-pos/
  • Auftragseingang steigt um rund 28 %, insbesondere durch zweistellige Zuwächse im Segment Special und Sheetfed
  • Strategie von Koenig & Bauer zahlt sich aus: Neben Messeerfolg in China erfolgreicher Markteintritt im Bereich für Wellpappenherstellung gelungen
  • Effizienzprogramm P24x wirkt sich positiv auf Ergebnisentwicklung aus, trotz Covid-19-bedingtem Umsatzrückgang EBIT-Verbesserung um 26,2 Mio. € auf 6,4 Mio. €
  • Anstieg im Free Cashflow um 103,3 Mio. € auf 14,3 Mio. € – damit hat Koenig & Bauer das Pre-Covid-19-Niveau der Nettofinanzposition wieder erreicht
  • Prognose für 2021: 2 % EBIT-Marge bei 1.100 – 1.035 Mio. € Umsatz; Mittelfristziele bestätigt
  • Das erste Halbjahr 2021 ist für den Koenig & Bauer-Konzern („Koenig & Bauer“) in mehrfacher Hinsicht positiv verlaufen. Die Kunden haben rund 28 % mehr bestellt als im Vorjahreszeitraum. Dazu hat insbesondere der Zuwachs der Aufträge im Segment Special um rund 45 % beigetragen. In allen Bereichen in diesem Segment sind die Bestellungen im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Im Juni konnte bei der Tochtergesellschaft MetalPrint einer der besten Auftragseingänge in der Firmengeschichte verbucht werden. Dies zeigt, dass nach einem schwierigen ersten Halbjahr in diesem Segment sich die Auftragslage auch hier bessert und der Weltwirtschaftsmotor wieder anspringt, was Koenig & Bauer insgesamt zuversichtlich und gut aufgestellt in die Zukunft blicken lässt. Auch das Segment Sheetfed konnte seinen Auftragseingang erneut steigern und erreichte ein Plus von rund 30 %, wovon der deutlich überwiegende Anteil dem stark wachsenden und pandemieresistenteren Verpackungsdruckmarkt zuzuordnen ist. Damit konnten wir unsere Marktposition mit Bogenoffsetmaschinen im Verpackungsdruck weiter ausbauen. Besonders erfreulich ist die 2020 erreichte Marktführerschaft in Deutschland nach der deutlichen Steigerung des Marktanteils.

    Auf der diesjährigen China Print in Beijing Ende Juni verbuchte Koenig & Bauer einen neuen Rekord bei Neuaufträgen (1)

    Strategie von Koenig & Bauer zahlt sich aus: Neben dem Auftragsrekord für das Unternehmen auf der China Print in Beijing konnten im Juli fünf Maschinen der CorruCUT-Familie erfolgreich vermarktet werden – weitere Fortschritte in der Nachhaltigkeitsoffensive erzielt

    Auch in China konnte Koenig & Bauer einige Erfolge feiern – auf der diesjährigen China Print in Beijing Ende Juni verbuchte das Unternehmen einen neuen Rekord bei der Anzahl der Aufträge auf dieser Messe. Im Mittelpunkt der Präsentation stand die Weltpremiere der neuen Rapida 105-Generation. Daneben waren auch die großformatigen Bogenoffsetmaschinen der Baureihen Rapida 145 und Rapida 164 sehr gefragt, was auf den besonderen Bedarf nach hochwertigen Verpackungen – schwerpunktmäßig in den Bereichen Mobiltelefonie und bei elektronischen Produkten – zurückzuführen ist. In Summe zeigt sich, dass sich die Investitionszurückhaltung der Kunden in vielen Bereichen aufzulösen beginnt, nichtsdestotrotz werden teilweise Neuinvestitionen angesichts der Unsicherheiten infolge der Covid-19-Pandemie von Kunden verschoben. Dies betrifft im ersten Halbjahr 2021 hauptsächlich den Auftragseingang im Bereich des digitalen Dekor- und Wellpappendrucks. Jedoch konnten Ende Juli 2021 in Summe fünf Maschinen aus der CorruCUT-Serie auch an Beta-Kunden sowie an Neukunden erfolgreich vermarktet werden. Dr. Andreas Pleßke, Vorstandssprecher der Koenig & Bauer AG, erläutert: „Die Entscheidungen unserer Kunden zeigen auch, dass wir in den vergangenen Jahren sehr gute Arbeit geleistet haben und die Fokussierung auf Wachstumsmärkte wie den konventionellen und digitalen Verpackungsdruck sich auszahlt. Wir erwarten die Auftragseingänge im dritten Quartal 2021 zu verbuchen und rechnen damit, dass die neuen Anlagen im kommenden Jahr ihre Produktionen aufnehmen. Dies verdeutlicht, dass unsere adressierten Endmärkte, wie vor allem der strukturell wachsende Verpackungsdruck, fundamental intakt sind. Entsprechend sehen wir unser bewährtes breites Produktportfolio unverändert als zielführend an.“ Pleßke ergänzt: „Hinzu kommt, dass „Nachhaltigkeit“ als Querschnittsthema sowohl auf Kunden- als auch Unternehmensseite immer mehr an Fahrt zunimmt. Daher sind wir sehr stolz, dass wir als erster Druckmaschinenhersteller der „Healthy Printing Initiative“ beigetreten sind und als Mitglied im Projekt „Holy Grail 2.0“ bestätigt wurden und damit unser zentrales Zukunftsthema einer nachhaltigen Unternehmensentwicklung weiter ausgebaut haben.“ Lesen Sie mehr zu der Nachhaltigkeitsoffensive von Koenig & Bauer auch im aktuellen Halbjahresbericht 2021.

    Weitere Fortschritte in der Nachhaltigkeitsoffensive erzielt (3)

    Effizienzprogramm P24x wirkt sich positiv auf Ergebnisentwicklung aus – trotz Covid-19-bedingtem Umsatzrückgang

    Der Konzernumsatz lag mit 493,2 Mio. € zum 30. Juni 2021 Covid-19 bedingt unter dem Vorjahreswert von 515,7 Mio. €. Sequentiell konnte der Umsatz im zweiten Quartal 2021 im Vergleich zum ersten Quartal 2021 um rund 2,5 % gesteigert werden. Mit 754,1 Mio. € lag der Auftragsbestand Ende Juni 2021 um 15,9 % über dem Vorjahreswert von 650,4 Mio. €. Trotz des niedrigeren Konzernumsatzes lag das EBIT bei 6,4 Mio. € (Vorjahr: -19,8 Mio. €). Die Verbesserung um rund 26,2 Mio. € ist neben des Volumen- und Margeneffekts und der geringeren Nutzung von Kurzarbeit sowie eines Einmalertrages im Vorjahr hauptsächlich auf die effizientere Umsetzung der Personalmaßnahmen von P24x, die sich auch in der Anpassung der Restrukturierungsrückstellung für das Effizienzprogramm zeigt, sowie auf die P24x-Einspareffekte und reduzierte Funktionskosten zurückzuführen. Insbesondere ist es Koenig & Bauer gelungen, die Einspareffekte aus der Nutzung von Kurzarbeit im Vorjahr durch langfristige und nachhaltige Maßnahmen im Rahmen von P24x zu ersetzen. Damit verbesserte sich die EBIT-Marge von -3,8 % auf 1,3 % im ersten Halbjahr 2021. Das Konzernergebnis erhöhte sich zum 30. Juni 2021 von -24,3 Mio. € im Vorjahr auf 1,1 Mio. €. Dies entspricht einem anteiligen Ergebnis je Aktie von 0,05 € (30.06.2020: -1,48 €).

    Signifikante Cashflow Verbesserung auch durch Net Working Capital Reduzierung sowie Rückführung der Nettofinanzposition im Covid-19-Umfeld

    Im ersten Halbjahr 2021 konnte zudem sowohl der operative Cashflow als auch der freie Cashflow jeweils signifikant gesteigert werden. Der operative Cashflow verbesserte sich von -68,6 Mio. € im Vorjahr auf 26,5 Mio. € im Berichtszeitraum. Der Free Cashflow erhöhte sich auch durch die Reduzierung des Net Working Capitals auf 14,3 Mio. € (Vorjahr: -89,0 Mio. €). Zudem konnte trotz weltweit anhaltender Covid-19-Situation auch die Nettofinanzverschuldung deutlich auf -36,7 Mio. € (30.06.2020: -97,1 Mio. €) reduziert werden. Mit mehr als 250 Mio. € frei verfügbaren liquiden Mitteln und einer Konzerneigenkapitalquote von 27,9 % ist der Konzern finanziell gut aufgestellt.

    Im Juli konnten fünf Maschinen der CorruCUT-Familie erfolgreich vermarktet werden (2)

    Deutlich positives Bild in den Segmenten – Special und Sheetfed mit zweistelligem Plus im Auftragseingang

    Die einzelnen Segmente waren im ersten Halbjahr 2021 unterschiedlich von den Covid-19-Auswirkungen betroffen.

    Im Segment Sheetfed entwickelte sich insbesondere der Auftragseingang im ersten Halbjahr 2021 dank der Zuwächse z. B. im Bogenoffset Großformat sowie bei Teilen der Postpressfamilie sehr positiv und stieg um 30,1 % auf 374,7 Mio. € zum 30. Juni 2021 an. Mehr als 60 % der Bestellungen sind dem stark wachsenden und pandemieresistenteren Verpackungsdruckmarkt (Faltschachteln und Etiketten) zuzuordnen. Der Umsatz belief sich auf 293,3 Mio. € und lag damit auf dem Niveau des Vorjahres (295,4 Mio. €). Der Auftragsbestand ist um 44,7 % auf 413,5 Mio. € gestiegen. Das EBIT verbesserte sich auf 7,0 Mio. € (Vorjahr: -1,0 Mio. €), entsprechend lag die EBIT-Marge bei 2,4 % (Vorjahr: -0,3 %). Die Anpassung der Restrukturierungsrückstellung für P24x hat das EBIT mit 7,2 Mio. € positiv beeinflusst.

    Im ersten Halbjahr 2021 war der Auftragseingang im Segment Digital & Webfed stark durch die Covid-19-Auswirkungen belastet. Die Zuwächse bei den Flexorotationen für flexible Verpackungen konnten die geringeren Bestellungen für Rollenoffset Druckmaschinen nicht ausgleichen. Auch die pandemiebedingte Investitionszurückhaltung im Bereich des digitalen Dekor- und Wellpappendrucks führte zu einem Rückgang von 25,9 % im Auftragseingang auf 42,0 Mio. €. Der Auftragsbestand reduzierte sich von 85,5 Mio. € auf 45,5 Mio. €. Der Umsatz erhöhte sich jedoch um 9,2 % auf 64,1 Mio. €. Das EBIT lag bei -11,0 Mio. € nach -12,3 Mio. € im Vorjahreszeitraum, was einer EBIT-Marge von -17,2 % nach -21,0 % im Vorjahr entspricht. Die Anpassung der Restrukturierungsrückstellung für P24x hat das EBIT mit 1,5 Mio. € negativ beeinflusst.

    Der Auftragseingang im Segment Special lag mit 218,7 Mio. € um 45,1 % über dem Wert des Vorjahres. In allen Bereichen (Banknote Solutions: Banknoten- und Sicherheitsdruck; MetalPrint: Metallverpackungen; Coding: Kennzeichnungslösungen für alle Branchen; Kammann: Direktdekoration von Hohlkörpern aus Glas, Kunststoff und Metall) sind die Bestellungen im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Im Juni erreichte MetalPrint einen der besten Auftragseingänge der Firmengeschichte, nach einem schwierigen ersten Halbjahr 2021. Der Auftragsbestand erhöhte sich zum 30. Juni 2021 um 7,9 % auf 307,5 Mio. €. Der Umsatz reduzierte sich um 25,7 Mio. € auf 148,6 Mio. €. Das EBIT verbesserte sich von -6,2 Mio. € auf 6,9 Mio. €, entsprechend lag die EBIT-Marge bei 4,6 % nach -3,6 % im Vorjahr. Die Anpassung der Restrukturierungsrückstellung für P24x hat das EBIT mit 16,0 Mio. € positiv beeinflusst. Im Vorjahr lag das EBIT bereinigt um den Einmalertrag aufgrund des erfolgreichen Ausgangs eines Rechtsstreits (4,2 Mio. €) bei -10,4 Mio. €.

    Für 2021 leichtes organisches Umsatzwachstum von jetzt 7 - 10 % bei einer EBIT-Marge von 2 % erwartet – Mittelfristziele bestätigt

    Wie bereits erwähnt ist es Koenig & Bauer auch im ersten Halbjahr 2021 gelungen, weitere Maßnahmen des Effizienzprogramms P24x erfolgreich umzusetzen. Dazu zählte auch, dass der Vorstand am 23. Juni 2021 beschließen konnte, dass es aufgrund des Status der Erreichung der Personalziele im Rahmen von P24x an den deutschen Standorten für 2021 und 2022 zu keinen betriebsbedingten Kündigungen kommt. Dr. Andreas Pleßke, Vorstandssprecher der Koenig & Bauer AG, erläutert: „Damit haben wir gezeigt, dass wir friedlich große Personalabbauprogramme umsetzen können, die durch weltwirtschaftliche und negative Veränderungen sowie durch den permanenten Wandel der Kundenbedürfnisse erforderlich sind.“ Dadurch konnten auch die ursprünglich geplanten kurz- und mittelfristigen Einmalkosten für Personalmaßnahmen um rund 20 Mio. € auf rund 37 Mio. € reduziert werden. Sie wurden ursprünglich im dritten Quartal 2020 als Restrukturierungsrückstellung in Höhe von 57,6 Mio. € gebildet und gingen im Geschäftsjahr 2020 aufwandswirksam in das Konzernergebnis ein. Der dadurch entstandene Einmalertrag von rund 20 Mio. € wird das Konzernergebnis und den Free-Cashflow entsprechend entlasten und war nicht in der Prognose für das Jahr 2021 enthalten.

    Dr. Stephen Kimmich, CFO der Koenig & Bauer AG: „Für das Geschäftsjahr 2021 erwarten wir aufgrund unseres starken Auftragsbestands und Auftragseingangs aber auch aufgrund der Prognoseerhöhung des Internationalen Währungsfond und unserem Branchenverband VDMA für die gesamtwirtschaftlichen als auch branchenbezogenen Rahmenbedingungen ein organisches Konzernumsatzwachstum von jetzt 7 - 10 % auf 1.100 - 1.135 Mio. € (bisher: Anstieg um 4 % auf 1.070 Mio. €). Ergebnisseitig wird nach dem beschleunigten Einsetzen der erwarteten Einspareffekte aus P24x sowie der effizienteren Umsetzung der damit verbundenen Personalmaßnahmen mit einer EBIT-Marge von 2 % gerechnet. Wobei die anhaltenden Lieferengpässe und die damit einhergehende Materialpreissteigerung sowie die erneuten Reisebeschränkungen – auch bedingt durch das Auftauchen von Covid-19-Virusvarianten – das zweite Halbjahr 2021 weiterhin belasten. Nach Abschluss des auf vier Jahre angelegten Effizienzprogramms streben wir ein Umsatzniveau von 1,3 Mrd. € und eine EBIT-Marge von mindestens 7 % sowie die Reduzierung des Net Working Capitals auf einen Wert von maximal 25 % des Jahresumsatzes an. Auch im ersten Halbjahr 2021 sind wir diesem Ziel durch ein aktives Working Capital Management ein Stück näher gekommen."

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