Koenig & Bauer News Feed https://www.koenig-bauer.com/ de Koenig & Bauer AG Thu, 26 Nov 2020 22:45:05 +0100 Thu, 26 Nov 2020 22:45:05 +0100 news-1849 Mon, 23 Nov 2020 09:29:21 +0100 Bahnbrechende Entwicklung – Digitaldruck für flexible und dehnbare Folien http://at.koenig-bauer.com/de/aktuelles/details/article/bahnbrechende-entwicklung-digitaldruck-fuer-flexible-und-dehnbare-folien/
  • Kooperation auf Augenhöhe
  • Wachstumsmarkt Foliendruck mit wasserbasierenden Farben
  • Neuer Markt für die RotaJET
  • Zusätzliche Farben, flexible Materialien, Nachhaltigkeit fördern
  • Koenig & Bauer schließt Kooperation zur Weiterentwicklung der RotaJET. Mit der neuen Maschine für digital gedruckte, flexible und dehnbare Folien stärkt Koenig & Bauer seine strategische Fokussierung auf den Wachstumsmarkt Verpackung und Digitaldruck. Bereits im kommenden Jahr soll die Maschine, die auf Basis der RotaJET entwickelt wird, in die Produktion von digital bedruckten, flexiblen und dehnbaren Folien gehen.

    Beispielhaftes Foto einer RotaJET

    „Unsere RotaJET ist in den Bereichen Papier- und Dekordruck sehr gut im Markt angekommen. Nun wollen wir diesen Schritt mit dem digitalen Bedrucken von Folie, mit einem der weltweit herausragenden Player in diesem Bereich, weitergehen“, so Koenig & Bauer Vorstandsmitglied Christoph Müller.

    Die Maschine wird eine maximale Bahnbreite von 1.380 mm haben und Folien mit einer Dicke zwischen 0,12 und 0,3 mm beidseitig bedrucken können. „Koenig & Bauer gilt als ökologischer Vorreiter im industriellen Hochleistungs-Inkjetdruck – Mit unserem Partner, der neuen Maschine und wasserbasierenden Farben werden wir die Nachhaltigkeit fördern und durch das digitale Bedrucken von flexiblen und dehnbaren Folien, den Markt verändern“, so Christoph Müller weiter.

    Sonderfarben wie weiß oder metallic können dann im Inkjetverfahren gedruckt werden.

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    news-1847 Thu, 19 Nov 2020 08:50:34 +0100 ECOLOGO-Zertifizierung für lebensmittelsichere Druckfarben von Koenig & Bauer Durst http://at.koenig-bauer.com/de/aktuelles/details/article/ecologo-zertifizierung-fuer-lebensmittelsichere-druckfarben-von-koenig-bauer-durst/
  • UL ECOLOGO-Zertifizierung erfolgt nach strenger Prüfung und Bewertung der Rezeptur
  • Die Druckfarben der SPC Delta 130 FlexLine Automatic minimieren die Umweltbelastung
  • Koenig & Bauer Durst zeigt Branchenführerschaft und Nachhaltigkeit der Spitzenklasse
  • Koenig & Bauer Durst hat heute bekannt gegeben, dass seine lebensmittelsicheren Druckfarben auf Wasserbasis erfolgreich die Prüfungen nach UL ECOLOGO®-Kriterien erreicht haben. Damit wird die Nachhaltigkeit der Produkte von unabhängiger Seite bestätigt.

    Die Produktreihen „Durst WT Food SP Ink“ und „Durst WT Food MP Ink“ erfüllen die strengen lebenszyklusbasierten Umweltschutz-Leistungskriterien strikt nach UL ECOLOGO-Norm (2801 – 2012, „Standard for Sustainability for Printing Inks“). Die Druckfarben Schwarz, Cyan, Cyan-Hell, Magenta, Magenta-Hell und Gelb sind einzeln beurteilt worden und enthalten gemäß den ECOLOGO-Normen keine gesundheitsschädlichen Inhaltsstoffe.

    UL ECOLOGO-Logo (1)

    UL ECOLOGO-Zertifizierung erfolgte nach Beurteilung verschiedener Kriterien wie u. a. Energieeinsatz, Abfallentsorgung und Reduzierung toxischer Inhaltsstoffe über den gesamten Produktlebenszyklus hinweg. Die speziell für automatische lebensmittelsichere Drucksysteme entwickelten Farben nutzen eine eigene Druckfarbentechnologie auf Wasserbasis.

    Sie werden in der Druckmaschinenserie „Delta SPC 130“ von Koenig & Bauer Durst eingesetzt. „WT Food SP Ink“ wurde für den Inkjet Druck auf Wellpappen entwickelt. Damit ist die Realisierung von geruchlosen, abriebfesten, glänzenden und lichtechten Drucken auf Wellpappe in hoher Qualität möglich, die die Anforderungen der Verpackungsindustrie präzise erfüllen.

    UL fördert globale Nachhaltigkeit, Umweltschutz und Sicherheit mit der Unterstützung von Wachstum und Entwicklung umweltschonender Produkte, Dienstleistungen und Organisationen.

    Robert Stabler, Geschäftsführer von Koenig & Bauer Durst: „Unser Fokus lag von Beginn an auf dem Angebot sicherer und nachhaltiger Lösungen für unsere Kunden, da insbesondere in der Lebensmittelindustrie die Bereiche Nachhaltigkeit und Verpackung das Dauerthema von Weiterverarbeitern und Markenartiklern sind. Unsere Druckfarben auf Wasserbasis gewährleisten die Einhaltung der Lebensmittelsicherheit für Primärverpackungen. Mit der ECOLOGO-Zertifizierung bestätigt eine unabhängige Institution, dass unsere Produkte mit minimaler Umweltbelastung produziert sind.“

    Die „Delta SPC FlexLine Automatic“ Druckmaschine (2)

    Dr. Stefan Kappaun, Mitglied des Executive Teams der Durst Group und Leiter des Tintengeschäftsbereichs für alle Segmente als Executive Vice President Inks & Fluids: „Die Zertifizierung brauchte mehrere Monate intensiver Auseinandersetzungen und Beurteilungen der Rezepturen. Wir sind äußerst stolz darauf, das ECOLOGO-Zertifikat für unsere Farbproduktreihen „Durst WT Food SP“ und „Food MP“ verliehen bekommen zu haben.“

    Alberto Uggetti, Vice President und General Manager von UL Umweltschutz und Nachhaltigkeit: „Mit der Erringung des ECOLOGO-Zertifikats zeigt Koenig & Bauer Durst sein Engagement für nachhaltiges Wirtschaften. Diese vorbildliche Leistung markiert die Spitze in der Branche.“

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    news-1838 Wed, 11 Nov 2020 07:20:00 +0100 Koenig & Bauer veröffentlicht Q3-Bericht 2020 http://at.koenig-bauer.com/de/aktuelles/details/article/koenig-bauer-veroeffentlicht-q3-bericht-2020/
  • Weitere Verbesserung des operativen Ergebnisses in einem anspruchsvollen Umfeld
  • 9M-Auftragseingang deutlich besser als der Branchentrend für Druckereimaschinen
  • Umsatz vor Sondereffekt durch neue Umsatzrichtlinie ebenso besser als Branchentrend
  • Deutlich positiver Cashflow im Q3 und signifikante Verbesserung im Vergleich zum Vorjahr
  • Beschlossenes Programm Performance 2024 in Umsetzung
  • Die sich in den vergangenen Wochen in den meisten Ländern wieder verschärfende Covid-19-Pandemie hat wie in vielen Branchen auch im Koenig & Bauer-Konzern deutliche Spuren im Geschäftsverlauf hinterlassen. Im Q3 lagen die Bestellungen mit 232,6 Mio. € um 13,8 % und der Umsatz mit 198,1 Mio. € um 32,2 % unter dem Vorjahreswert. Neben den Pandemie-Auswirkungen hat die neue interne Richtlinie der Koenig & Bauer AG zur Umsatzbilanzierung im Segment Sheetfed mit einer einmaligen Verschiebung von Erlösen in Höhe von 52,5 Mio. € nach 2021 maßgeblich zu diesem Umsatzrückgang beigetragen. Kumuliert für die ersten neun Monate 2020 unterschritt der Auftragseingang mit 712,8 Mio. € den Vorjahreswert von 843,0 Mio. € um 15,4 %, entwickelte sich aber deutlich besser als die vom VDMA veröffentlichten Branchenzahlen für Druckereimaschinen allgemein. Diese lagen im entsprechenden Zeitraum mit 26,8 % im Minus. Kumuliert für die ersten neun Monate 2020 ergibt sich ein Umsatz von 602,6 Mio. € (2019: 798,2 Mio. €).

    Zur Stärkung der Positionierung als führender Anbieter im Verpackungs-, Industrie-, Wertpapierdruck und in der Weiterverarbeitung sowie zur Steigerung der operativen Ertragskraft im Konzern haben Vorstand und Aufsichtsrat Ende September das über die letzten Monate weiterentwickelte und ausgeweitete Programm Performance 2024 beschlossen. Die für das umfassende Maßnahmenpaket erforderlichen Einmalkosten wurden im Q3 aufwandsmäßig über eine Rückstellung in Höhe von 57,6 Mio. € verbucht. Zusätzlich hat die oben erwähnte, neue Umsatzbilanzierungs-Richtlinie das EBIT mit 6,3 Mio. € negativ beeinflusst. Positiv wirkte ein Einmalertrag aus einem Immobilienverkauf in Frankenthal in Höhe von 4,8 Mio. €. Per Saldo wird für Q3 ein EBIT von –61,3 Mio. € ausgewiesen. Allerdings hat sich das EBIT vor Sondereffekten von –34,9 Mio. € im Q1 und –10,2 Mio. € im Q2 auf –2,2 Mio. € im Q3 deutlich verbessert. Trotz geringerer Kurzarbeits-Effekte gegenüber Q2 wurde im Q3 der Break-even beim bereinigten EBIT nahezu erreicht. Kumuliert für die ersten drei Quartale 2020 werden ein EBIT von –102,2 Mio. € (2019: 5,2 Mio. €), ein Konzernergebnis von –109,0 Mio. € (2019: 1,0 Mio. €) und ein Ergebnis je Aktie von –6,62 € (2019: 0,05 €) ausgewiesen.

    Der Cashflow aus betrieblicher Geschäftstätigkeit und der freie Cashflow waren im Q3 mit 20,8 Mio. € bzw. 26,9 Mio. € deutlich positiv und haben sich gegenüber dem Vorjahresquartal (–27,7 Mio. € bzw. –39,0 Mio. €) signifikant verbessert. Trotz eines höheren Anstiegs der Vorräte haben niedrigere Forderungen und sonstige Vermögenswerte sowie höhere Kundenanzahlungen zu dieser positiven Entwicklung beigetragen.

    Neben den Neuentwicklungen für den Wertpapierdruck werden im Zuge des Programms Performance 2024 die Investitionen in den direkten Wellpappen- und Digitaldruck sowie das Joint Venture mit der Durst-Gruppe vorangetrieben

    Geschäftsentwicklung in den Segmenten

    Im Segment Sheetfed konnte im Q3 ein robuster Auftragseingang von 128,6 Mio. € (Q3 2019: 132,0 Mio. €) erreicht werden. Trotz der deutlichen Zuwächse im Bogenoffset-Großformat und bei Faltschachtelklebemaschinen lagen die Bestellungen in den ersten drei Quartalen vor allem durch geringere Aufträge im Mittel- und Halbformat mit 416,6 Mio. € um 9,9 % unter dem Vorjahreswert von 462,6 Mio. €. Die Verschiebung von Erlösen in Höhe von 52,5 Mio. € nach 2021 infolge der neuen Richtlinie zur Umsatzrealisierung hat maßgeblich zum Q3-Umsatzrückgang von 151,1 Mio. € auf 81,6 Mio. € beigetragen. Kumuliert für die ersten neun Monate unterschritt der Umsatz mit 287,1 Mio. € den Vorjahreswert (410,0 Mio. €) um 30,0 %. Bei einer Book-to-Bill-Ratio von 1,45 ist der Auftragsbestand von 242,5 Mio. € auf 312,9 Mio. € gestiegen. Durch den Umsatzeffekt und die Rückstellung für das Programm Performance 2024 belief sich das EBIT auf –31,7 Mio. € im Q3 (2019: –1,5 Mio. €) und lag in den ersten drei Quartalen mit –49,1 Mio. € signifikant unter dem Vorjahreswert von –2,8 Mio. €.

    Durch Verkaufserfolge bei RotaJET-Anlagen und HP-Maschinen konnte im Segment Digital & Web im Q3 ein erfreulicher Auftragseingang von 34,1 Mio. € (Q3 2019: 18,1 Mio. €) erzielt werden. In den ersten drei Quartalen lag der Auftragseingang durch geringere Bestellungen im Offset-Rollen-maschinengeschäft und flexiblen Verpackungsdruck bei 90,8 Mio. € nach 108,0 Mio. € im Vorjahr. Pandemiebedingt unterschritt der Umsatz mit 36,0 Mio. € im Q3 und mit 87,6 Mio. € in den ersten neun Monaten die Vorjahreswerte von 40,9 Mio. € bzw. 105,4 Mio. €. Der Auftragsbestand reduzierte sich von 88,4 Mio. € auf 69,3 Mio. €. Das vor allem durch die Rückstellung für das Programm Performance 2024 belastete EBIT betrug im Q3 –9,2 Mio. € und in den ersten drei Quartalen –21,3 Mio. € (Vorjahr: –4,3 Mio. € bzw. –15,1 Mio. €).

    Im Segment Special lag der Auftragseingang mit 82,8 Mio. € im Q3 und mit 233,5 Mio. € nach neun Monaten unter den Vorjahreswerten von 131,4 Mio. € bzw. 306,7 Mio. €. Zum Rückgang des Auftragseingangs haben weniger Bestellungen im Wertpapier-, Kennzeichnungs- und Glasdirektdruck beigetragen. Dagegen legt das Neugeschäft im Blechdruck zu. Im Q3 wurde ein Umsatz von 87,3 Mio. € (2019: 107,8 Mio. €) erreicht. Die in den ersten neun Monaten erzielten Erlöse reduzierten sich auf 247,4 Mio. € (2019: 312,7 Mio. €). Der Auftragsbestand erreichte Ende September 273,7 Mio. € nach 339,5 Mio. € im Vorjahr. Das EBIT lag insbesondere durch die Rückstellung für das Programm Performance 2024 im Q3 bei –25,6 Mio. € und in den ersten neun Monaten bei –35,9 Mio. € (Vorjahr: 6,6 Mio. € bzw. 12,9 Mio. €).

    Ausblick

    Vorstandsvorsitzender Claus Bolza-Schünemann: „Neben der Effizienzsteigerung und Skalierung des Konzerns auf das in den nächsten Jahren erwartete moderate Wachstum auf einen Gruppenumsatz von rund 1,3 Mrd. € nach Abschluss des über vier Jahre laufenden Programms zielt Performance 2024 auf die langfristige Stärkung unserer Wettbewerbsfähigkeit. Bei Fortführung und Beschleunigung aller Innovationsprozesse, Verfahrens- und Produktentwicklungen sollen steigend bis 2024 jährliche Kosteneinspareffekte in einer Größenordnung von dann über 100 Mio. € erreicht werden. Nach Umsetzung der verabschiedeten Kosten- und Strukturanpassungen wird mittelfristig weiterhin eine Umsatzrendite (bezogen auf das EBIT) von mindestens 7 % angestrebt. Im Q4 2020 gehen wir durch den sich international verschärfenden Verlauf der Covid-19-Pandemie von einer negativen Auswirkung auf den Geschäftsverlauf aus. Für das Geschäftsjahr 2020 erwarten wir für den Konzern Umsatzerlöse zwischen 900 und 950 Mio. € und ein negatives EBIT vor Sondereffekten im mittleren zweistelligen Millionenbereich.“

    Zahlen auf einen Blick

    Der Quartalsbericht steht als PDF-Download hier zur Verfügung. 

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    Banknote Solutions MetalPrint RSS Feed Rollenoffset Digitaldruck Bogenoffset Flexodruck Unternehmen / IR Press Releases Flexotecnica
    news-1832 Thu, 29 Oct 2020 07:07:22 +0100 Vom ersten Durchlauftrockner bis zur modernen MetalStar 3 Drucklinie http://at.koenig-bauer.com/de/aktuelles/details/article/vom-ersten-durchlauftrockner-bis-zur-modernen-metalstar-3-drucklinie/
  • die erste Blechdrucklinie wurde 1932 bei Beiersdorf installiert
  • bis heute wird die Nivea-Cremedose auf Maschinen von Koenig & Bauer gedruckt
  • Die Nivea-Dose aus den 30er-Jahren (2) (Foto: Beiersdorf Manufacturing Hamburg GmbH)

    Die Kundentreue des Unternehmens Beiersdorf hat für die Geschichte des Blechdrucks eine besondere Bedeutung und ist eng mit den Wurzeln von Koenig & Bauer MetalPrint verbunden. Mit dem Bau des ersten Durchlauftrockners im Jahr 1932 stieg die damalige LTG Lufttechnische GmbH in den Blechdruck ein. Der neu konstruierte Trockner war eine absolute Innovation und stand hinter einer Blechdruckmaschine der Firma Mailänder, die das Motiv der unverkennbaren blauen Nivea-Cremedose druckte. Damit war die erste Blechdrucklinie „geboren“. Anstatt wie früher, die Bleche von Hand zu einem Kammertrockner zu transportieren und danach wieder auszuladen, wurden die bedruckten Bleche nun automatisch zum Trockner befördert, dort über einen Kettenantrieb durch den Heißlufttrockner befördert und hinten automatisch entladen.

    Der erste LTG Trocknungsofen hinter einer Mailänder-Druckmaschine im Jahr 1932 (1)

    Wie sehr Beiersdorf den LTG-Ofen zu schätzen wusste, beweist ein Empfehlungsschreiben aus dem Jahr 1937. Zitat:Wir sind mit dem von Ihnen gelieferten Blechdruck-Trockenofen sehr zufrieden. Der beste Beweis dafür ist, dass wir nach der Aufstellung des ersten Ofens, Ihnen noch zwei weitere in Auftrag gaben."

    Über Jahrzehnte arbeiteten Mailänder und LTG zusammen und installierten weltweit Hunderte von Blechdrucklinien, bis 1994 Mailänder von LTG gekauft wurde. 2006 wurde LTG Mailänder von der Koenig & Bauer-Gruppe gekauft. So entstand das heutige Unternehmen Koenig & Bauer MetalPrint.  

    Die neue MetalStar 3 – 2-Farben-UV-Drucklinie (3) (Foto: Beiersdorf Manufacturing Hamburg GmbH)

    Bis heute ist das Unternehmen Beiersdorf den Maschinen von Koenig & Bauer treu geblieben. Die berühmte Nivea-Cremedose wird nach wie vor produziert. Aber nun wird sie auf einer hochmodernen MetalStar 3 – Hochleistungs-Drucklinie bedruckt, die Anfang dieses Jahres installiert wurde. Anstatt eines thermischen Durchlauftrockners erfolgt die Trocknung heute über ein UV-System. Moderne Features verkürzen die Rüstzeiten und erhöhen die Produktivität. So verfügt die MetalStar 3 über einen vollautomatischen Plattenwechsel. Mit CleanTronic Synchro werden Gegendruckzylinder und Gummituchzylinder parallel oder das Gummituch mit 2 Waschbalken gewaschen. CleanTronic SRW ermöglicht das simultane Waschen von Farbwalzen, Gummituch und Gegendruckzylinder. Damit verringern sich die Zeiten für den Waschprozess erheblich.

    MetalStar 3 druckt nach wie vor das Motiv der blauen Nivea-Cremedose (4) (Foto: Beiersdorf Manufacturing Hamburg GmbH)

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    news-1830 Tue, 27 Oct 2020 11:19:55 +0100 Druckerei Oskar Görner produziert mit Rapida 106 http://at.koenig-bauer.com/de/aktuelles/details/article/druckerei-oskar-goerner-produziert-mit-rapida-106/
  • Über 20 Prozent mehr Druckkapazität
  • Mehr Nutzen pro Bogen durch vergrößertes Druckformat
  • Kürzeste Rüstzeiten
  • Produktpalette bis hin zu Verpackungen für Tonträger
  • Geschäftsführer Daniel Fitzner und Drucker Simon Wildfeuer (l.) besprechen am Leitstand der Rapida 106 den nächsten Druckauftrag (1)

    Vor ziemlich genau einem Jahr nahm die Druckerei Oskar Görner in Chemnitz eine Rapida 106 in Betrieb. Die Fünffarbenmaschine mit Lackturm und Auslageverlängerung ist nun die formatgrößte Bogenoffsetmaschine, die sowohl im Unternehmen als auch am gesamten sächsischen Technologiestandort für die Akzidenzproduktion zum Einsatz kommt.

    Für Oskar Görner, einem Familienbetrieb mit 25 Beschäftigten und über 125-jähriger Geschichte, bringt die Rapida 106 zuallererst ein deutliches Mehr an Druckkapazität. Dies ist in erster Linie der hohen Produktionsleistung zu verdanken, aber auch den kurzen Rüstzeiten. Während vorher zwei Schichten im Druck voll ausgelastet waren, ist heute eine halbe davon für zusätzliche Druckjobs und/oder Veredelungsproduktionen verfügbar. Das erhöht die Wertschöpfung im Unternehmen. Zum einen sind Inline-Veredelungen mit Matt-, Glanz- oder Duftlacken heute Alltag, zum anderen wird das Lackwerk genutzt, um Stanzungen und Perforationen auszuführen. Die Umbauarbeiten dafür sind schnell erledigt.

    Knapp geht es im historischen Drucksaal hinsichtlich der Deckenhöhe zu: Simon Wildfeuer bestückt die Wechselschächte der Druckwerke mit neuen Platten (2)

    Mehr Nutzen pro Bogen

    Als die Zeit für eine Neuinvestition reif war, sondierte Geschäftsführer Daniel Fitzner die verfügbaren Angebote der unterschiedlichen Hersteller. An einer Bogenoffsetmaschine aus Radebeul reizte ihn die Nähe zum Herstellerwerk. Zudem bietet die Rapida 106 einige technische Features, die ihn überzeugten. Dazu gehört das automatische Waschen des Lackwerks, der leichte und schnelle Lackplattenwechsel, die Inline-Farbregelung, der vollautomatische Plattenwechsel sowie das mit 750 x 1.060 mm gegenüber der Vorgängermaschine vergrößerte verfügbare Format.

    Die drei bis fünf zusätzlichen Zentimeter zahlen sich für das Unternehmen aus. Bei einigen Kalenderformaten verdoppeln sich die verfügbaren Nutzen pro Bogen von sechs auf zwölf. Auch bei Zeitungsbeilagen und einigen Verpackungen lassen sich zwei bis vier Nutzen mehr pro Bogen unterbringen.

    Das alles hilft der Druckerei Görner immens. Der vollstufige Akzidenzbetrieb produziert Zeitungsbeilagen, Faltblätter, Kataloge – also die ganze Breite an Akzidenzaufträgen. Dazu kommen leichte Verpackungen. Dabei schwanken die Auflagenhöhen zwischen 300 und 100.000 Bogen. 300.000 bis 400.000 Faltblätter mit perforierten Postkarten sind auch schon produziert worden. Die Auftraggeber des Betriebs kommen dabei aus allen Teilen Deutschlands und dem näheren Ausland.

    Daniel Fitzner und Oliver Fuchs aus dem Vertrieb von Koenig & Bauer (DE) freuen sich gemeinsam über die gelungene Installation der Rapida 106 (3)

    Alles rund ums Vinyl

    Ein Teil der Produktionspalette sind Tonträger-Verpackungen. Die Druckerei Görner übernimmt alle Drucksachen rund ums Plattencover. Dazu gehört die Standard-Kastentasche für eine oder mehrere Schallplatten inklusive der gewünschten Veredelungen, Klappcover, Innentaschen in verschiedenen Varianten, Etiketten und Label sowie Einleger und Booklets.

    Eine Etikettenstanze sowie eine spezielle Kombination von Weiterverarbeitungsmaschinen automatisieren den Herstellprozess nach dem Druck weitgehend. Zu den Bestellern dieser speziellen Produkte gehören meist Presswerke und Agenturen. Sammler stellen sich ihre Schallplatten heute eingeschweißt ins Regal und hören sie nie, weiß Daniel Fitzner.

    Mit der Rapida 106 haben sich für Drucker Uwe Schöne die Arbeitsabläufe bei Jobwechsel und Druck deutlich vereinfacht (4)

    Druckproduktion zieht an

    Nachdem im Frühjahr wie bei vielen Akzidenzbetrieben, die Auftragslage deutlich nach unten gegangen ist, bewegt sich das Druckvolumen in der Druckerei Oskar Görner schon wieder auf dem Niveau des vergangenen Jahres. Dazu trägt der ausgewogene Produkt-Mix und die Branchenvielfalt unter den Auftraggebern bei. Andererseits bietet das Unternehmen Lackierungen mit antibakteriellem Schutzlack an, um die Druckerzeugnisse für einen höheren Zeitraum keimfrei zu gestalten. Solche Innovationen nehmen Kunden des Unternehmens gerne an.

    Neben der neuen Rapida 106 präsentiert sich auch die Weiterverarbeitung der Druckerei Oskar Görner hell und mit aktueller Technik. Neben Maschinen zum Herstellen von Rückstichbroschuren, Stanz-, Falz- und Schneidetechnik stehen Anlagen zum Prägen, Perforieren und Nummerieren zur Verfügung. Das besondere Flair des Unternehmens mit seinen knapp 2.000 m² Produktionsfläche bieten jedoch die historischen Hallen aus den Anfängen des 20. Jahrhunderts, eingebettet in ein denkmalgeschütztes Umfeld.

    Seit Herbst 2019 produziert die Rapida 106 in der Druckerei Oskar Görner (5)

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    news-1828 Thu, 22 Oct 2020 12:07:35 +0200 Koenig & Bauer Durst kündigt Innovationen für Delta SPC 130 FlexLine Automatic an http://at.koenig-bauer.com/de/aktuelles/details/article/koenig-bauer-durst-kuendigt-innovationen-fuer-delta-spc-130-flexline-automatic-an/
  • Erweiterung der Delta SPC Water Technology Farben um Orange und Violett, neue automatisierte Funktionen und digitaler Primer vorgestellt
  •  Neuerungen übertreffen die Markterwartungen
  • Koenig & Bauer Durst Druckmaschinen erfüllen strenge Anforderungen an Lebensmittelsicherheit von Primärverpackungen
  • Koenig & Bauer Durst stellt Neuerungen für die Delta SPC 130 FlexLine Automatic vor. Die Wellpappen-Druckmaschine ist die Branchenlösung für Auflagen von eins bis millionenfach.

    Die neuen Farben orange und violett auf Wasserbasis erfüllen die Anforderung an die Lebensmittelechtheit von Primärverpackungen und erweitern den Farbumfang. Ein Gestaltungsplus für Markenartikler, besonders in Bezug auf die Farbsättigung bei Verpackungsmustern und Sonderfarben. Auch mit Blick auf immer komplexere und schneller veränderliche Produktionen ist der Farbsatz eine sichere Investition. Denn der Wellpappenanteil liegt bei Lebensmittel- und Getränkeverpackungen bei rund 50 Prozent.

    Koenig & Bauer Durst kündigt darüber hinaus neue Automatisierungsfunktionen für die Delta SPC 130 FlexLine Automatic an, die für eine hohe Produktivität sorgen und sich in vorhandene Kunden-Workflows einbinden lassen. Ein neuer digitaler Primer für ungestrichene Materialien verbessert das Druckbild und ermöglicht eine kosteneffizientere Produktion. Spezialeffekte und Veredelungseffekte bieten neue Anwendungen und Applikationen.

    Delta SPC 130 (2)

    Die Delta SPC 130 FlexLine Automatic kombiniert eine ausgereifte mechanische Konstruktion mit leicht zugänglichen Unterbaugruppen und ausgewählten Komponenten, die dauerhaft Qualität, hohe Leistung und Zuverlässigkeit bieten. Sie kann kleine Formate von 500 x 600 mm bis hin zu sehr großen Formaten von maximal 1.300 x 2.800 mm verarbeiten und Substrate mit einer maximalen Stärke von 12 mm mit wasserbasierten, lebensmittelechten Farben bedrucken. Die Delta SPC 130 FlexLine Automatic umfasst Nonstop-Anleger, Vierfarben-Single-Pass-Druck, Trocken- und Kühlstrecke sowie Nonstop-Stapler.

    Die Delta SPC 130 ist Teil des Lösungsportfolios von Koenig & Bauer Durst zur Bedruckung von Wellpappe. Hierzu gehört auch die CorruJET 170, die Wellpappbogen bis zu einer Breite von 1,7 m mit einer Geschwindigkeit von bis zu 135 m/min bedrucken kann. Die 6.000 Bogen/h schnelle VariJET106 B1 vervollständigt das Portfolio für den Faltschachtelmarkt.

    Die Druckmaschinen erfüllen die strengen Anforderungen an die Produktion von Primärverpackungen für die Lebensmittelindustrie. Die eigene, wasserbasierte Farbtechnologie ist zusammen mit der Grundtechnik des Drucksystems für Automatisierung, Produktivität und Lebensmittelsicherheit entwickelt worden. Sie bieten kürzeste Reaktionszeiten, Variantenvielfalt, Individualisierung und ermöglichen den Druck von Kleinauflagen. Sie entsprechen auch dem steigenden Kundenbedarf nach Markensicherheit, Nachhaltigkeit und der Fähigkeit, die Anforderungen von Markenartiklern an die Multichannel-Kommunikation, einschließlich E-Commerce, zu erfüllen.

    Robert Stabler, Geschäftsführer von Koenig & Bauer Durst: „All diese Innovationen für unsere Delta SPC 130 FlexLine Automatic übertreffen die Marktanforderungen. Lebensmittelsicherheit und Verpackung sind ständig im Gespräch. Die neuen, wasserbasierten Farben halten die  Anforderungen an die Lebensmittelsicherheit von Primärverpackungen ein und erweitern den Farbumfang. Das wird sich für die Markenartikler positiv auf die Markengestaltung auswirken. Die Markenartikler fordern, dass die neuen Produktionsmethoden zuverlässig, konform und kosteneffizient sind, während die Weiterverarbeitungsbetriebe über die Fähigkeiten und Fertigkeiten verfügen müssen, eine Massenproduktion ohne Kompromisse bei der Qualität vorzunehmen.

    Robert Stabler, Geschäftsführer von Koenig & Bauer Durst (1)

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    news-1825 Tue, 20 Oct 2020 07:19:00 +0200 Retrofit auf hohem Niveau bietet der Druckerei Parzeller print & media in Fulda langjährige Produktionssicherheit http://at.koenig-bauer.com/de/aktuelles/details/article/retrofit-auf-hohem-niveau-bietet-der-druckerei-parzeller-print-media-in-fulda-langjaehrige-produktionssicherheit/
  • Retrofit bietet langjährige Produktionssicherheit
  • Software auf dem neuesten Stand
  • Mehr als 40 Millionen Buchprodukte pro Jahr
  • Das Retrofit beinhaltet eine neue Steuerungs- und Antriebstechnik für die Compacta S80 bei der Druckerei Parzeller print & media in Fulda. Die Retrofit-Maßnahmen erfolgten an einer Heatset-Akzidenz-Rotation Compacta S80, einer 32-Seiten-Rotation im liegenden A4 (short-grain) Format. Im Zuge dieser Retrofits wurde die Leitebenen-Technik, die Aggregatsteuerung und die Qualitätsregelsysteme inklusive eines Softproof Systems auf modernsten Standard angehoben. Zudem werden verschiedene Aggregate von mechanische auf AC-Einzelantriebstechnik umgestellt. Während der Umsetzung wurde die Stillstandszeit für umfassende mechanische Überholungen der Druckeinheiten, des Oberbaus und des Falzapparates genutzt. Sowohl die neuen Antriebe als auch die neuen Steuerungs- und Regelsysteme sind dann auch komplett fernwartbar. Über den Koenig & Bauer Fernwartungszugang kann für das neue Steuerungssystem bei Unregelmäßigkeiten jederzeit eine umfassende Diagnose und Support seitens Koenig & Bauer gewährleistet werden.

    Markus Thiel, Druckereileiter Parzeller print & media (vorne rechts im Bild), und Patrick Schneppe, Leiter Drucktechnik bei Koenig & Bauer (hinten links im Bild), sind sich einig, dass dieses Retrofit die Qualität und die Produktionssicherheit der Anlage langfristig sichert

    Markus Thiel, Druckereileiter von Parzeller print & media, erläutert die Hintergründe: „Die Compacta S80 besticht durch ihre robuste Mechanik, ihre Zuverlässigkeit und die nach wie vor sehr gute Druckqualität. Diese Faktoren gaben uns das Vertrauen die umfangreichen elektronischen Retrofits an der Maschine durchzuführen. Die Maschinenmodernisierung sichert Parzeller print & media langfristig die zuverlässige Nutzung der Anlage.“

    Thomas Potzkai, Leiter des Bereiches After-Sales-Service bei Koenig & Bauer, erklärt: „Die mechanischen und elektronischen Maßnahmen sichern neben der sehr guten Druck- und Falzqualität die heute erforderliche hohe Verfügbarkeit der Compacta. Die Maschinenführer werden mit dem Automatisierungspaket und der nun zeitgemäßen Bedienung deutlich entlastet und können sich auf die Kernaufgaben konzentrieren. Auch der Service der Rotation wird durch die Modernisierungsmaßnahmen auf viele Jahre hinaus gesichert.“

    Jährlich mehr als 40 Millionen Buchprodukte

    Mit einer Rollen-Offset-Produktion von mehr als 40 Millionen Buchprodukten pro Jahr ist Parzeller print & media der Druckspezialist für farbige Bücher, Broschüren, Kataloge und Zeitschriften im Kompaktformat. Parzeller print & media ist Teil der Parzeller Mediengruppe mit mehr als 600 Mitarbeitern. Neben der Compacta Heatset-Anlage werden in der Gruppe auch eine Koenig & Bauer Commander-Maschine im Berliner Format im Coldset Zeitungsbereich –  und im Bogendruck eine Rapida 106-Maschine mit 4-, 5- bzw. 8-Farben-Konfigurationen eingesetzt.

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    news-1820 Thu, 15 Oct 2020 08:27:00 +0200 QIPC-EAE und Koenig & Bauer gehen Kooperation ein http://at.koenig-bauer.com/de/aktuelles/details/article/qipc-eae-und-koenig-bauer-gehen-kooperation-ein/
  • Alles aus einer Hand
  • Langfristige Kooperation
  • Erstmal für die D-A-CH Regionen
  • Der nächste konsequente Schritt in einer bereits sehr lange bestehenden Partnerschaft: Koenig & Bauer erweitert sein Produktportfolio. In Kooperation mit Q.I. Press Controls (QIPC) - EAE wird Koenig & Bauer in Zukunft Retrofits und Servicedienstleistungen für Maschinen mit EAE-Steuerung beziehungsweise QI-Optische Mess- und Regelsystemen anbieten.

    Bei der Unterzeichnung der Kooperation (v.l.n.r.): Menno Jansen, Chairman QIPC-EAE Gruppe und Thomas Potzkai, Bereichsleiter Service Koenig & Bauer Digital & Webfed

    „Unsere Kunden möchten einen Ansprechpartner. Die Möglichkeit haben Sie jetzt. Wir haben in der Vergangenheit schon immer vertrauensvoll mit QIPC-EAE zusammengearbeitet – daher ist diese Vertriebskooperation ein logischer Schritt“, so Thomas Potzkai, Bereichsleiter Service bei Koenig & Bauer Digital & Webfed. Die Kooperation wird sich zunächst auf Koenig & Bauer-Kunden in den D-A-CH Regionen beziehen. Menno Jansen, Geschäftsführer von QIPC-EAE: „Es ist für alle Seiten eine Win-Win-Situation. Wir freuen uns, dass die Zusammenarbeit mit Koenig & Bauer nun noch enger wird.“ In Zukunft sollen dann weitere Gebiete und Druckmaschinen von anderen Anbietern in das Portfolio mit aufgenommen werden.

    Bereits vor zwei Jahren sind Koenig & Bauer und S.E.M. Servicegesellschaft mit großem Erfolg eine Kooperation eingegangen.

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    news-1815 Thu, 08 Oct 2020 12:39:37 +0200 Rapida 106 mit Doppellack-Ausstattung sorgt für 30 Prozent mehr Leistung http://at.koenig-bauer.com/de/aktuelles/details/article/rapida-106-mit-doppellack-ausstattung-sorgt-fuer-30-prozent-mehr-leistung/
  • Installation einer weiteren Rapida 106 im Werk Barleben
  • Rasterwalzenwechsel in einem Zehntel der Zeit
  • Jobwechselzeiten um 30 bis 50 Prozent reduziert
  • Druckvolumen um 1/3 gestiegen
  • Der Verpackungshersteller Kroha im süddeutschen Miesbach produziert traditionell mit Bogenoffsetmaschinen von Koenig & Bauer. Vor einem Jahr wurde eine von zwei Rapida 106 aus dem Jahr 2008 durch brandneue Technik ersetzt. Jetzt trägt eine Rapida 106 mit sechs Druckwerken und Doppellack-Ausstattung die Hauptlast im Drucksaal des Unternehmens.

    Der Betrieb, der sich in den 1990er Jahren auf die Faltschachtelproduktion spezialisiert hat, investiert regelmäßig. Im Juli wurde eine Fensterhinterklebemaschine installiert, im September folgte eine neue Klebelinie. Auch das Werk Barleben, das seit 1996 zum Unternehmen gehört, erhält neue Technik. Ende September begann die Montage einer Rapida 106 mit sechs Farbwerken und Lackausstattung.

    Zweimal Rapida 106 bei Kroha: die neue Maschine im Vordergrund bietet durch Doppellack-Ausstattung ein deutliches Leistungsplus gegenüber der vorangegangenen Technik (1)

    Mit nahezu identischer Hochleistungstechnik ergänzen sich die beiden Werke perfekt. Dennoch gibt es kleine Unterschiede. Während der Schwerpunkt in Miesbach auf hoch veredelten Faltschachteln mit UV- und UV-Spotlackierung liegt, produziert das Werk Barleben die höheren Auflagen mit konventionellen Veredelungen sowie Gebrauchsinformationen (Beipackzettel) für die Pharmaindustrie. Bei Bedarf tauschen beide Werke ihre Aufträge aus. 260 Mio. Faltschachteln entstehen in beiden Werken pro Jahr, davon sind 80 bis 85 Prozent Pharmaverpackungen. Faltschachteln für Lebensmittel- und Health-Care-Produkte ergänzen das Portfolio.

    Die Auflagenhöhe reicht von 50 Musterschachteln über normale Produktionen mit 50 oder 70.000 Faltschachteln bis zu 3 oder 5 Mio. Stück im Extrem-Bereich. Die Auftraggeber kommen hauptsächlich aus Deutschland und Österreich, aber auch aus Frankreich, Italien, Rumänien und der Schweiz.

    Für Drucker Gerhard Schießl gehört die Nonstop-Produktion zum Alltag an der Rapida 106 (2)

    Kürzere Rüstzeiten, höheres Druckvolumen

    Die Rapida 106 verfügt über wichtige Features, die das Druckvolumen um ca. 1/3 erhöhen. Einzelne Aufträge können mit bis zu 18.000 Bogen/h gefahren werden. Auch bei Doppellackierungen, z. B. mit UV-Veredelungen, sind die Leistungsdaten gestiegen.

    Zusätzlich schlagen deutlich kürzere Rüstzeiten zu Buche. Extrem verbessert haben sich diese beim Rasterwalzenwechsel mit dem AniloxLoader: Während an der vorangegangenen Maschine ca. 20 Minuten und zwei Personen für einen Rasterwalzenwechsel erforderlich waren, fällt der vollständig automatisierte Prozess mit einer Programmdauer von 1:30 Minuten heute nahezu nicht mehr ins Gewicht. Das bedeutet, unterschiedliche Lackschichtdicken lassen sich einfacher und kostensparender produzieren. Genauso simpel funktioniert der Lackplattenwechsel: Die Lackplatte wird in die Einleghilfe gesteckt, der Startknopf gedrückt und der Einlauf erfolgt automatisch.

    Für Werkleiter Florian Guggenbichler (l.) und Teamleiter Anton Weiß (M.), hier mit Gavin Elflein von Koenig & Bauer (DE), ist die Rapida 106 der Inbegriff für Hochleistung (3)

    Auch alle anderen Rüstzeiten haben sich verkürzt – um 30 bis 50 Prozent – und das bei einer wesentlich komplexeren Maschine. Während früher rund drei Minuten für das Gummituchwaschen erforderlich waren, ist der Prozess an der neuen Rapida 106 in der Hälfte der Zeit abgeschlossen - bei gleichem Reinigungsergebnis. Anton Weiß, Teamleiter Druck, kennt die Kommentare der Helfer an der Rapida: „Jetzt lässt er schon wieder anlaufen!“

    Mehr als 80 % aller Druckprodukte bei Kroha kommen aus den Bereichen Pharma und Health Care (4)

    Jobwechsel mit hoher Automatisierung

    Florian Guggenbichler, Werkleiter in Miesbach, beobachtet die Entwicklung der Rapida-Maschinen schon über Jahre hinweg sehr genau. Sein Eindruck: „Die Stabilität hat deutlich zugelegt.“ Der Leitstand hat sich extrem weiterentwickelt und die Maschinenbedienung gleicht vielfach einem modernen Computerspiel. „Jobs lassen sich bequem laden, Jobwechsel mit hoher Automatisierung ausführen.“

    Den AniloxLoader hält Guggenbichler für eine hervorragende Entwicklung zur Rüstzeitenreduzierung bei Lacken. Weitere Vorteile liegen in der Produktion mit abkantfreien Druckplatten und im Lackierprozess. „Mit bloßem Auge sind Qualitätsunterschiede zwischen Offline- und Inline-Verfahren nicht sichtbar.“, Und dazu kommt, „die Maschine ist so leistungsfähig, dass der Bediener an seine Grenzen stößt“, so das Fazit des Werkleiters.

    Bis hin zur Logistik sind alle Unternehmensbereiche von automatisierten Abläufen gekennzeichnet (5)

    Hohe Wertschöpfung im Haus

    Durch die Rapida 106 ist die Offline-Lackiermaschine für den UV-Prozess überflüssig geworden. Ein zusätzlicher Maschinenlauf sowie die nicht mehr erforderlichen Zwischenlagerflächen entfallen und machen den UV-Veredelungsprozess schneller und effizienter.

    Genauso wie die Produktionsanlagen zeigt sich das gesamte Werk von Kroha in Miesbach in modernem Design (6)

    Dafür verfügt Kroha über Platz, um weitere Prozessschritte ins Haus zu holen und die Wertschöpfung zu erhöhen. Daneben arbeiten die Verpackungsentwickler an Faltschachtellösungen für die Zukunft – sowohl hinsichtlich der der Handhabbarkeit als auch der Veredelung.

    Liefertreue, kurze Lieferzeiten und technische Innovationen, die den Kostendruck kompensieren, gehören zu den weiteren Zielen von Kroha. Das Unternehmen mit seinen 260 Mitarbeitern will in Sachen Qualität und Innovation weiter in der vordersten Liga spielen und ist dafür bestens ausgerüstet.

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    news-1812 Thu, 01 Oct 2020 14:04:27 +0200 Startschuss für Koenig & Bauer Banknote Solutions http://at.koenig-bauer.com/de/aktuelles/details/article/startschuss-fuer-koenig-bauer-banknote-solutions/
  • Umbenennung von KBA-NotaSys in Koenig & Bauer Banknote Solutions 
  • Struktur und Organisation des Geschäftsfelds bleiben bestehen
  • Bargeld bleibt auch künftig Schlüsselelement unter den Zahlungsmitteln
  • Es ist ein Meilenstein für die Umbenennung des Wertpapiergeschäfts von Koenig & Bauer. Seit 1. Oktober trägt das Unternehmen den Namen Koenig & Bauer Banknote Solutions. Damit komplettiert der Druckmaschinenhersteller die weltweit einheitliche Namensgebung aller Konzerngesellschaften. Auf die Organisation und Struktur des Geschäftsfelds hat der neue Name keine Auswirkungen.

    “Wir sind sehr stolz auf diesen Schritt, denn der neue Name Koenig & Bauer Banknote Solutions unterstreicht die weltweit einzigartige Kompetenz des Unternehmens”, so Claus Bolza-Schünemann, Vorstandsvorsitzender von Koenig & Bauer.

    Das Wertpapiergeschäft von Koenig & Bauer firmiert künftig unter dem Namen Koenig & Bauer Banknote Solutions (1)

    “Die Umfirmierung von KBA-NotaSys in Koenig & Bauer Banknote Solutions spiegelt die seit vielen Jahren bestehende operative und strukturelle Situation wider und gewährleistet Einheitlichkeit innerhalb der gesamten Unternehmensgruppe”, erklärt Eric Boissonnas, CEO von Koenig & Bauer Banknote Solutions. “Wir möchten die Marke Koenig & Bauer vollständig integrieren und unser einzigartiges Know-how unter einer gemeinsamen globalen Bezeichnung anbieten.”

    Als Anbieter von Komplettlösungen und Partner für die Industrie bietet Koenig & Bauer Banknote Solutions eine vollständige Palette von Produkten und Dienstleistungen an (2)

    Der Zusatz “Banknote Solutions” unterstreicht die Kompetenz und Marktführerschaft von Koenig & Bauer im High-Tech-Sicherheitsdruck. “Banknoten sind nach wie vor das sicherste Zahlungsmittel für Menschen auf der ganzen Welt”, so Andreas Pleßke, Segment-Vorstand für den Bereich “Special” bei Koenig & Bauer. “Deshalb ist der Banknotendruck auch künftig ein integraler Bestandteil unseres Unternehmens.”

    “Bargeld ist ein Schlüsselelement und wird parallel zu allen anderen Zahlungssystemen leben”, betont Eric Boissonnas im Hinblick auf die Bedeutung von Bargeld in der Zukunft. “Innovative Technologien und Ideen werden die Sicherheit von Bargeld und seine Benutzerfreundlichkeit weiter erhöhen.”

    Hochsicherheitsdrucklösungen für Banknoten fördern ihre Lebensdauer und Nachhaltigkeit unter den Zahlungsmitteln auf der ganzen Welt (3)

    Die Koenig & Bauer Gruppe ist mit ihrer über 200-jährigen Geschichte historisch gesehen der älteste Druckmaschinenhersteller der Welt. Mit rund 5.800 Mitarbeitern weltweit und einem Umsatz von 1,2 Milliarden Euro bedient der Konzern das breiteste Produktportfolio der Branche. Koenig & Bauer Banknote Solutions ist Teil des Segments Special, das sich auf Lösungen für den Hochsicherheitsdruck konzentriert, insbesondere im Bereich des Banknotendrucks.

    Mit der Umbenennung wurden das Logo, die Website, der Auftritt in sozialen Medien sowie das dazugehörige Bildmaterial global überarbeitet. Mit einem neuen Unternehmensfilm unterstreicht Koenig & Bauer Banknote Solutions die aufwändige Herstellung von Hochsicherheitsprodukten. Der Film ist unter diesem Link (https://youtu.be/ui1C_GdOGi4) sowie auf der neuen Website banknote-solutions.koenig-bauer.com zu sehen.

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