Koenig & Bauer News Feed http://www.koenig-bauer.com/ de Koenig & Bauer AG Fri, 06 Dec 2019 05:09:13 +0100 Fri, 06 Dec 2019 05:09:13 +0100 news-1565 Thu, 05 Dec 2019 10:30:03 +0100 Edelmann Group produziert mit Rapida RDC 106 https://at.koenig-bauer.com/de/aktuelles/details/article/edelmann-group-produziert-mit-rapida-rdc-106/
  • Ausstattung mit drei Prozesswerken
  • Bis zu 15.000 Bogen/h Laufleistung und sehr schnelle Rüstzeiten
  • Intuitive Bedienung
  • Seit zwei Jahren produziert bei der Edelmann Group in Heidenheim eine Rotationsstanze Rapida RDC 106. Das für innovative Techniken und Technologien bekannte Unternehmen setzt die Stanzanlage als Pilotnutzer im Kartonagenbereich ein und ist stolz darauf, diese von den ersten Gehversuchen über den Feldtest bis hin zur Serienreife intensiv erproben und seit geraumer Zeit mit ihr produzieren zu können.

    Heute ist die Rapida RDC 106 mit drei Prozesswerken im täglichen Einsatz. Sie verarbeitet Faltschachteln für internationale Marken aus den Bereichen Health Care, Beauty Care und Consumer Brands. Meist wird im Inline-Prozess gestanzt, geprägt und ausgebrochen.

    Bei Edelmann produziert eine Rapida RDC 106 mit drei Prozesswerken, die vorwiegend zum Stanzen, Prägen und Ausbrechen eingesetzt werden (1)

    Die Fachleute bei Edelmann sind von der hohen Leistung der Rotationsstanze begeistert. Sie produziert mit bis zu 15.000 Bogen/h und beeindruckt zudem durch sehr geringe Rüstzeiten. „Das macht die Rapida RDC 106 interessant für uns“, so Oliver Sattel, Technischer Direktor des Unternehmens. „Unsere Wettbewerbsfähigkeit zeichnet sich durch die Qualität und die Geschwindigkeit unserer Prozesse aus. Deshalb ist es für uns wichtig, von Beginn an bei der Entwicklung neuer Maschinen dabei zu sein – die Begleitung der Rapida RDC 106 steht beispielhaft für einen erfolgreichen Entwicklungsprozess von Beginn bis zur Serienreife. Das ist für uns echte Partnerschaft – und die pflegen wir seit vielen Jahren erfolgreich mit Koenig & Bauer.“

    Oliver Sattel, Technischer Direktor von Edelmann, ist stolz, die Entwicklung der Rapida RDC 106 von Anfang an begleiten und die Maschine jetzt serienreif in der Faltschachtelproduktion einsetzen zu können (2)

    Rotativer Prozess hat viele Stärken

    Neben der Schnelligkeit gehören hochqualitative Schneid- und Rillergebnisse, die mit standardisierten Werkzeugen erzielt werden, zu den Stärken der Rapida RDC 106. Mit sehr guten Prägeergebnissen bei nicht gekannten Produktionsgeschwindigkeiten überzeugt die Rotationsstanze zusätzlich. Durch die Prozessabbildung in einzelnen Stanztürmen lässt sich die Produktvielfalt gegenüber traditioneller Stanztechnik, z.B. bei Stanz- und Rilllinienlängen, erheblich erweitern.

    Bevor die Rapida RDC 106 voll in den Produktionsprozess integriert wurde, galt es, einige Prozessabläufe im Unternehmen zu verändern. Die Werkzeugbeschaffung und das Bogenlayout wurden an den rotativen Prozess angepasst. Auch die Mitarbeiter mussten umdenken. Als alles passte, stimmte die Qualität der Produkte. Das rotative Stanzen unterscheidet sich vom Flachbettstanzen grundsätzlich. Lediglich das Ergebnis – die Faltschachtel – ist identisch.

    Zusammen mit Koenig & Bauer ist es gelungen, einen Status zu erreichen, der den Erwartungen von Edelmann in vollem Umfang entspricht. Darauf baut das Unternehmen weiter auf. Oliver Sattel erläutert: „Wir sind stolz, Teil dieses Entwicklungsprozesses gewesen zu sein. Modernste Technik und Mitarbeiter, die genau wissen, was sie tun: Das sind unsere Garanten für effiziente Produktionsprozesse, an deren Ende nicht nur qualitativ hochwertige Produkte stehen, sondern vor allem auch zufriedene Kunden.“  

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    news-1559 Wed, 27 Nov 2019 07:26:31 +0100 Kontinuität und Zusammenarbeit zahlt sich aus https://at.koenig-bauer.com/de/aktuelles/details/article/kontinuitaet-und-zusammenarbeit-zahlt-sich-aus/
  • Großes Retrofit an der Cortina
  • 70 Millionen Magazine und Zeitungen im vergangenen Jahr gedruckt
  • Kontinuität zahlt sich aus
  • Mitglied im exklusiven International Newspaper Color Quality Club  
  • Die Zusammenarbeit mit Koenig & Bauer zahlt sich für das finnische Unternehmen Botnia Print Oy Ab aus. Durch die kontinuierlichen Retrofitmaßnahmen an der Cortina hat das Unternehmen nun Planungs- und Produktionssicherheit für die kommenden Jahre. „Wir sind für die sehr gute Qualität unserer Zeitungen und Magazine und natürlich auch für die Zuverlässigkeit gegenüber unserer Kunden bekannt. Dieses sehr hohe Level wollen und müssen wir natürlich halten. Die logische Schlussfolgerung: Wir brauchten absolute Experten, die das Retrofit an unserer Cortina durchführen – die logische Folge war, die ohnehin sehr gute Zusammenarbeit mit Koenig & Bauer fortzusetzen“, so Toni Klemola, Factory Manager bei Botnia Print Oy Ab. So wurde 2017 die Leitebene überholt, im vergangenen Jahr zwei Drucktürme auf den neuesten Stand der Technik gebracht und diverse Softwareupdates durchgeführt. In diesem Jahr gab es ein Retrofit an weiteren Drucktürmen und Steuerungselementen: „Immer mehr Unternehmen machen ihre Retrofits Step by Step. Dafür brauchen die Kunden im Hinblick auf die kommenden Jahre einen starken und verlässlichen Partner an ihrer Seite“, so Martin Schoeps, Senior Servicemanager bei der Koenig & Bauer Digital & Webfed.

    Bei einem Besuch bei Botnia Print Oy Ab (v.l.n.r.): Martin Schoeps, Senior Servicemanager Koenig & Bauer Digital & Webfed; Michael Holzapfel, Servicemanager Koenig & Bauer Digital & Webfed; Toni Klemola, Factory Manager Botnia Print Oy Ab; Marcus Juselius, Managing Director AKETA Finland Oy

    Mitglied im exklusiven International Newspaper Color Quality Club

    Botnia Print Oy Ab ist eine der größten Druckereien in Finnland und dort auch der erste Cortina-Anwender, welcher auf den wasserlosen Druck von Koenig & Bauer gesetzt hat. Das Unternehmen ist für seine herausragende Qualität bekannt und Mitglied im exklusiven International Newspaper Color Quality Club. Neben Zeitungen, Zeitschriften und Magazinen bietet Botnia Print eine Vielzahl weiterer Produkte an. Mehr als 100.000 Zeitungen werden täglich gedruckt. Im vergangenen Jahr produzierte die Druckerei zudem mehr als 70 Millionen Magazine.

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    news-1556 Thu, 14 Nov 2019 10:08:35 +0100 Mit Veredelungs-Boliden ins zweite Jahrhundert https://at.koenig-bauer.com/de/aktuelles/details/article/mit-veredelungs-boliden-ins-zweite-jahrhundert/
  • Spezialmaschine für innovative Veredelungen
  • Automatisierte Produktionsabläufe in Druck, Verarbeitung und Versandraum
  • Kapazitäten ausgebaut
  • Ralf Sammeck, CEO Koenig & Bauer Sheetfed (r.), und Dirk Winkler, Bereichsleiter Drucktechnik (l.), überbrachten Wolfram Zehnle, Geschäftsführer von Richard Bretschneider, ihre Glückwünsche zum Firmenjubiläum und zur neuen Rapida 106 (1)

    Kürzlich feierte der Verpackungs- und Veredelungsspezialist Richard Bretschneider in Braunschweig zusammen mit Kunden und Lieferanten sein 100-jähriges Firmenjubiläum. Dabei galt es, den Aufbruch in das nächste Jahrhundert der Firmengeschichte einzuläuten: mit zukunftsorientierter Technik, neuem Entwicklungszentrum, Innovationen in Automatisierung und Robotik.

    Die Vision von Bretschneider war es, bereits vor einigen Jahren eine Edelschmiede im Bereich der Produktion aufwendiger und hoch veredelter Verpackungen zu sein und diese industriell zu fertigen. Damit positioniert sich das Unternehmen bewusst zwischen den großen Verpackungsgruppen auf der einen und Manufakturen auf der anderen Seite. Schon heute entstehen bei Bretschneider ganz besondere Verpackungen – Faltschachteln und Mailings mit Sonderkonstruktionen, Geschenksets, Adventskalender sowie Displays – für Beauty-, Food- und Nonfood-Produkte sowie für den Bereich Automotive.

    Stefan Schulz und seine Druckerkollegen haben an der Entscheidung für die mit umfangreiche Veredelungsmöglichkeiten ausgestattete Rapida 106 mitgewirkt (2)

    Innovative Veredelungsverfahren

    Geschäftsführer Wolfram Zehnle zeigt eines der aufwendig gestalteten und veredelten Produkte, die zum Alltag des Unternehmens gehören (4)

    Pünktlich zum Jubiläum nahm eine Rapida 106 die Produktion auf. Mit sechs Druckwerken, Lackturm, Zwischentrocknung, je einem weiteren Druck- und Lackturm, Auslageverlängerung und Stapellogistik unterscheidet sie sich deutlich von Technik, die andere Verpackungsdrucker einsetzen. Wolfram Zehnle, Geschäftsführer des Unternehmens, erläutert: „Wir wollen noch variabler in der Veredelung werden.“ Zu den klassischen Doppellack-Anwendungen kommen innovative Verfahren, mit denen sich Bretschneider abhebt und weiterentwickelt.

    Die Entscheidung für die umfangreiche Investition in neue Technologien basiert auch auf den steigenden Kundenansprüchen und -bedürfnissen. So ist allein ein neunköpfiges Team inhouse mit der Produktentwicklung beschäftigt. Sie konstruieren vielfältigste Verpackungen, die dann später in der Fertigung maschinell hergestellt werden. Anhand von 3D-PDFs, 3D-Renderings oder letztendlich der Weißmuster treffen die Auftraggeber ihre Entscheidung für ihre neuen Verpackungen.

    Kapazitätserweiterung trotz Einmaschinenkonzept

    Logistik-Ausstattung am Anleger der Rapida 106 (3)

    Man spürt es, die Drucker haben richtig Lust auf die neue Rapida 106 mit all ihrer Automatisierung. Trotz des Einmaschinenkonzepts verspricht sich das Unternehmen zusätzliche Kapazität. Durch Halbierung der Rüstzeiten sowie höhere Leistung laufen die Jobs der beiden bisherigen Maschinen in zwei Schichten auf der Neuen. Eine dritte Schicht bietet Kapazität für zusätzliche Projekte. Das ist auch erforderlich, denn überall wird nach Alternativen aus Pappe zu bisher eingesetzter Mischproduktion gesucht. Dies hat beim Kunden häufig sogar Priorität vor dem Preis, so die Erfahrung der Braunschweiger Verpackungsspezialisten.

    Umfassende Prozessautomatisierung

    Enormes Kapital: Mehr als 4.500 Stanzwerkzeuge sind in einem automatischen Lager jederzeit für die Produktion verfügbar (5)

    Zum Jubiläum setzte Bretschneider eine weitgehende Prozessautomatisierung über den Druck hinaus um. Faltschachteln und Mailings füllen eine automatisierte Packeinheit platzoptimiert in Kartons. Im Anschluss kümmert sich ein Palettierroboter um das Verschließen, Etikettieren, Palettieren und den Abtransport der verpackten Ware. Eine weitere voll automatisierte Fertigungsstraße mit aktueller Robotertechnik bietet neue Leistungs-Dimensionen beim Co-Packing. Bis zu 30.000 Artikel pro Stunde bei paralleler optischer Inline-Qualitätssicherung packt das voll automatisierte Konfektioniersystem.

    Ein Palettierroboter verschließt, etikettiert, palettiert und transportiert die verpackten Ware (6)

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    news-1554 Wed, 13 Nov 2019 13:18:10 +0100 100 Teilnehmer aus 15 Nationen https://at.koenig-bauer.com/de/aktuelles/details/article/100-teilnehmer-aus-15-nationen/
  • Praxis und Lösungen im Fokus
  • Intensiver Austausch der Anwender und Zulieferer
  • 16. Cortina User Workshop in den Niederlanden  
  • Bereits zum 15. Mal trafen sich die Cortina-User zu ihrem jährlich stattfindenden Cortina User Workshop. Inhalt der Veranstaltung waren verschiedene Fachvorträge, Erfahrungsaustausch sowie die Festlegung gemeinsamer Strategien. Die von Koenig & Bauer initiierte Veranstaltung findet jedes Jahr bei einem anderen Anwender oder Partner der Zulieferindustrie statt. Hauptverantwortlich und treibende Kraft des Workshops ist Peter Benz, Projektmanager Koenig & Bauer Digital & Webfed, der die zwei Tage traditionell moderierte. „Wir sind stolz, dass die Cortina User Workshops bereits seit 15 Jahren erfolgreich sind und auf eine immer größere Resonanz stoßen“, freute sich Peter Benz. In diesem Jahr stellte sich Coldset Printing Partners aus Paal-Beringen in Belgien als Gastgeber zur Verfügung.

    100 Teilnehmer aus 15 Nationen ̶ Erfolgreicher 15. Cortina User Workshop in Paal-Beringen/Hasselt bei Coldset Printing Partners in Belgien (1)

    Die Praxis und alle damit verbundenen Themen standen auch in diesem Jahr ganz besonders im Fokus. Daher startete Paul Huybrechts, Geschäftsführer Coldset Printing Partners, auch gleich zu Beginn mit seinen eigenen Erfahrungen aus der Praxis: „Der Schlüssel für einen erfolgreichen Einsatz einer Cortina-Anlage liegt darin, weniger Papier zu verwenden und dadurch kosteneffektiver zu produzieren.“ Nach einem Jahr Cortina in der Praxis zeigte sich Huybrechts mehr als zufrieden, denn die Cortina verbraucht, seiner Erfahrung zufolge, weniger Energie als seine ebenfalls in Paal Beringen produzierende Commander, produziert eine hervorragende mit Akzidenzdruck vergleichbare Qualität und wird einer umweltschonenden Produktion gerecht.

    Für Peter Benz, Projektmanager Cortina bei Koenig & Bauer Digital & Webfed, ist die wasserlose Offsetrotation auch 15 Jahre nach Markteinführung noch immer das Konzept mit Zukunftsperspektiven (2)

    Intensiver Austausch

    Knapp 100 Druckexperten und Cortina-Anwender aus 15 Ländern kamen nach Belgien. Der wichtigste Vorteil der User Group war und ist nach wie vor der detaillierte technische Support und der Austausch unter Kollegen, insbesondere zu den Themen Druckfarben und Verbrauchsmaterialien. Das Programm war höchst abwechslungsreich und sollte in dieser Form auch weitergeführt werden, darüber waren sich Anwender der Koenig & Bauer Cortina und die Vertreter der Zulieferindustrie einig.

    16. Cortina User Workshop in den Niederlanden

    Als Gastgeber des 16. Cortina User Workshops im kommenden Jahr stellen sich Rodi Media BV und als Partner der Zulieferindustrie Wifac BV zur Verfügung. Rodi Media BV war 2003 der erste Cortina-Anwender, der damals im niederländischen Broek op Langedijk in den Niederlanden im wasserlosen Offsetdruck Coldset-Produkte herstellte.

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    news-1551 Mon, 11 Nov 2019 11:27:55 +0100 Erfolgreiche Inbetriebnahme der HP PageWide T1190 Press in Japan https://at.koenig-bauer.com/de/aktuelles/details/article/erfolgreiche-inbetriebnahme-der-hp-pagewide-t1190-press-in-japan/
  • Breiteste digitale Druckmaschine der Welt
  • Erfolgreiche Inbetriebnahme der HP PageWide T1190 Press
  • Neue Möglichkeiten für den Verpackungsmarkt
  • Auslieferung erstmals mit sechs Farben 
  • Erfolgreiche Inbetriebnahme der ersten in Asien installierten HP PageWide T1190 Press. Rengo Co., Ltd, eines der führenden japanischen Verpackungsunternehmen, feierte im August die Produktionsaufnahme mit einer großen Zeremonie. Die weltweit breiteste digitale Druckmaschine wurde erstmals mit sechs Farben ausgeliefert. „Wir sind sehr zufrieden mit unserer Maschine. Die Zusammenarbeit zwischen HP, Koenig & Bauer und uns lief wirklich einwandfrei. Die Maschine erfüllt, seit der Inbetriebnahme, genau die Erwartungen, die wir uns von der Maschine erhofft hatten“, so Junjiro Watanabe, General Manager für die technische Entwicklung bei Rengo Co., Ltd. Immer mehr Kunden verlangen nach individualisierten und personalisierten Verpackungen. Dadurch müssen Produzenten kürzere Durchlaufzeiten und kleinere Druckauflagen realisieren und gleichzeitig hohe Qualitätsanforderungen erreichen. Durch die Kombination aus Pre-Print und Digitaldruck der Maschine kann Rengo kleine, mittlere oder große Auflagen unterschiedlicher Jobs auf einer oder mehreren Papierrollen zusammenführen.

    Erfolgreiche Inbetriebnahme der HP PageWide T1190 Press in Japan

    Größtes Verpackungsunternehmen in Asien

    Rengo Co., Ltd wurde 1909 gegründet. Mittlerweile arbeiten weltweit fast 17.000 Menschen in 100 unterschiedlichen Firmen und 170 Produktionsstätten des Unternehmens. Rengo stellt eine Vielzahl von unterschiedlichen Verpackungen für seine Kunden her. Derzeit bietet das Unternehmen unter anderem hochwertige Wellpappenverpackungen aber auch flexible Verpackungen für den Lebensmittelbereich (z.B. Süßwaren, Getränke, Arzneimittel etc.) an.

    Breiteste Digitaldruckmaschine

    Die Sechs-Farben-HP-PageWide-T1190 Press, die in Kooperation zwischen HP und Koenig & Bauer entwickelt wurde, hat eine Bahnbreite von 2,8 Meter und eine Produktionsgeschwindigkeit von 305 m/min. Es werden wasserbasierte Tinten verwendet, die speziell für das Pre-Print-Geschäft mit Wellpappenverpackungen entwickelt wurde und die weltweit gesetzlichen Anforderungen erfüllen. Darüber hinaus wird ein breites Spektrum von Gesundheits- und Umweltaspekten während des gesamten Lebenszyklus eines Drucks von der Produktion bis zur Entsorgung berücksichtigt. Geliefert wird die Maschine mit einem Rollenwechsler Pastomat, Rollenbeschickung Patras A, einer Pre-Coating-Einheit und einem Wiederaufwickler mit automatischer Entnahme.

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    news-1545 Thu, 07 Nov 2019 14:18:00 +0100 Aus KBA-NotaSys wird Koenig & Bauer Banknote Solutions https://at.koenig-bauer.com/de/aktuelles/details/article/aus-kba-notasys-wird-koenig-bauer-banknote-solutions/ Ein neuer Name für den Weltmarktführer bei Hochsicherheitsdrucklösungen. KBA-NotaSys wird am 1. Juni 2020 in Koenig & Bauer Banknote Solutions umbenannt. Damit folgt die Gesellschaft dem gemeinsamen Ziel einer einheitlichen Namensgebung innerhalb der Unternehmensgruppe Koenig & Bauer.

    Das renommierte, auf den High-Tech-Sicherheitsdruck von Banknoten und Wertpapieren spezialisierte Unternehmen entstand 1952 unter dem Namen Organisation Giori und wurde 1964 zu De La Rue Giori. Seit 2001 ist das Unternehmen Teil des deutschen Industriekonzerns Koenig & Bauer. Es hatte zunächst die Firmenbezeichnung KBA-GIORI angenommen und hieß ab 2011 KBA-NotaSys. Das Ziel der heutigen Namensänderung besteht darin, die Marken innerhalb der Unternehmensgruppe Koenig & Bauer zu vereinheitlichen. Die Organisation und Struktur von KBA-NotaSys bleibt von dieser Änderung unberührt.

    Eric Boissonnas, CEO von KBA-NotaSys, erläutert das Vorgehen wie folgt: „Die Umfirmierung von KBA-NotaSys in Koenig & Bauer Banknote Solutions spiegelt die seit vielen Jahren bestehende operative und strukturelle Situation wider und gewährleistet Einheitlichkeit innerhalb der gesamten Unternehmensgruppe. Sie hat keinen Einfluss auf die gegenwärtigen oder zukünftigen Aktivitäten unseres Unternehmens. Es geht einfach darum, die Marke Koenig & Bauer vollständig zu integrieren, sowohl in die angebotenen Komplementärlösungen als auch visuell. Auf diese Weise wollen wir die Kontinuität der Lausanner Marke sicherstellen und unser einzigartiges Know-how unter einer einheitlichen globalen Bezeichnung anbieten.“

    KBA-NotaSys ist die letzte Gesellschaft der Unternehmensgruppe, die ihre Umfirmierung unter der Marke Koenig & Bauer vollzieht. Der dem Namen der Muttergesellschaft Koenig & Bauer beigefügte Zusatz „Banknote Solutions“ spiegelt die Kernkompetenz von KBA-NotaSys wider: technologische Lösungen für den Druck von Banknoten. Im ersten Halbjahr 2020 präsentiert das Unternehmen seinen Mitarbeitern, Kunden und der Öffentlichkeit eine globale Neugestaltung des Logos, der Website und der dazugehörigen visuellen Elemente. Diese Änderung wird die drei Standorte betreffen, an denen KBA-NotaSys präsent ist: die Schweiz, Deutschland und Österreich.

    Die Unternehmensgruppe Koenig & Bauer ist seit über 200 Jahren weltweiter Marktführer im Bereich Druck und historisch der älteste Hersteller von Druckmaschinen der Welt. Mit 5.700 Mitarbeitern weltweit und einem Umsatz von 1,2 Milliarden Euro Ende 2018 genießt sie einen hervorragenden Ruf und ein Image, das in der Druckindustrie anerkannt und gut etabliert ist.

    Die Unternehmensgruppe Koenig & Bauer umfasst vier eigenständige und spezialisierte Produktlinien: Sheetfed, Digital & Webfed, Flexo und Special. Der Sicherheitsdruck, insbesondere der Druck von Banknoten, sowie die auf den Glas-, Metall- und Kennzeichnungsdruck spezialisierten Unternehmen der Koenig & Bauer Gruppe zählen zu dem Segment Special. Alle Unternehmen dieses Industriezweiges sind Marktführer in ihrem Bereich und bieten High-Tech-Lösungen an.

    Claus Bolza-Schünemann, Vorstandsvorsitzender von Koenig & Bauer: „Wir sind sehr stolz darauf, dass KBA-NotaSys unserer Marke beitritt. Der neue Name Koenig & Bauer Banknote Solutions spiegelt die auf der Welt einzigartige Kompetenz des Unternehmens wider. Seit 2001 bieten wir verschiedene, sich ergänzende Technologien an. Nun wird unser gemeinsames Know-how für unsere Kunden noch deutlicher werden.“    

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    news-1543 Thu, 07 Nov 2019 07:25:00 +0100 Anspruchsvolleres Marktumfeld macht Erreichung der Konzernziele 2019 für Koenig & Bauer deutlich herausfordernder https://at.koenig-bauer.com/de/aktuelles/details/article/anspruchsvolleres-marktumfeld-macht-erreichung-der-konzernziele-2019-fuer-koenig-bauer-deutlich-herausfordernder/
  • Strikte Preisdisziplin in einem schwierigeren Marktumfeld beeinträchtigt Auftragseingang im Q3
  • Umsatz leicht über Vorjahr
  • Ergebnis durch Wachstumsaufwendungen und Produktmix mit höheren Kosten beeinflusst
  • Cashflow temporär durch Sondereffekte belastet
  • 33,2 % Eigenkapitalquote
  • Durch deutlich gestiegene konjunkturelle Risiken und den höheren Preisdruck von Seiten einiger Wettbewerber ist das Marktumfeld für Koenig & Bauer erheblich anspruchsvoller geworden. Aufgrund einer strikten Preisdisziplin haben die zum Teil massiven Zugeständnisse der Konkurrenz zu schwächeren Auftragseingängen im dritten Quartal 2019 insbesondere im Sheetfed-Segment geführt.

    In den ersten drei Quartalen 2019 konnte im Konzern ein Auftragseingang von 843,0 Mio. € erreicht werden. Der Vorjahreswert von 943,2 Mio. € war durch einen Großauftrag im Wertpapierdruck begünstigt, der in dieser Dimension nicht üblich ist. Mit guten Erlösen von 292,2 Mio. € im dritten Quartal stieg der Konzernumsatz leicht gegenüber dem Vorjahr (788,8 Mio. €) auf 798,2 Mio. €. Das Konzern-EBIT von 5,2 Mio. € (2018: 28,6 Mio. €) wurde maßgeblich von den Aufwendungen für die Wachstumsoffensive 2023 beeinflusst, die kumuliert für 2019 bis 2021 bei rund 50 Mio. € liegen bei einer stärkeren Belastung des Startjahres. Vorstandsvorsitzender Claus Bolza-Schünemann erläutert weitere Details: „Neben dem rückläufigen Servicegeschäft im Zeitungsdruck haben unerwartete Projektaufwendungen für den Wertpapier-Großauftrag, ungeplante Qualitätskosten und negative Mixeffekte das Ergebnis belastet. Auch in Anbetracht der deutlich gestiegenen Konjunkturrisiken arbeiten wir seit einigen Monaten intensiv an konkreten Kostensenkungsprojekten. Dabei steht die Optimierung des konzernweiten Produktions- und Montagenetzwerks im Fokus.“ CFO Mathias Dähn ergänzt: „Neben der aktiven und schnellen Gestaltung der Kostenseite forcieren wir unsere Arbeit an innovativen Produkten, die den Kunden einen messbaren Mehrwert ermöglichen. Zusätzlich steht die Reduzierung des Working Capitals besonders im Fokus.“

    Beim renommierten Pilotkunden Klingele in Delmenhorst bei Bremen ist Mitte November der Produktionsstart der CorruCUT für Wellpappendruck und -Verarbeitung (1)

    6,7 % höherer Auftragseingang bei Sheetfed

    Neben einem starken Service-Neugeschäft führten höhere Maschinenbestellungen im Mittelformat zu einem Zuwachs des Auftragseingangs bei Sheetfed um 6,7 % auf 460,0 Mio. € (2018: 431,3 Mio. €). Mit 407,4 Mio. € lag der Umsatz auf dem Niveau des Vorjahres (409,4 Mio. €). Der gute Auftragsbestand von 242,5 Mio. € (2018: 253,6 Mio. €) sorgt weiterhin für eine hohe Kapazitätsauslastung. Durch den Produktmix und temporär damit verbundene höhere Qualitätskosten lag das EBIT mit –2,2 Mio. € unter dem Vorjahr (14,0 Mio. €).

    Leichtes Umsatzplus bei Digital & Web

    Bei Digital & Web lag der Auftragseingang mit 108,0 Mio. € um 3,9 % unter dem Vorjahreswert von 112,4 Mio. €. Mehr Maschinenverkäufe im Zeitungs- und digitalen Dekordruck konnten das rückläufige Servicegeschäft im Zeitungsdruck und die geringeren Maschinenbestellungen im flexiblen Verpackungsdruck nicht kompensieren. Während sich der Umsatz von 102,8 Mio. € auf 105,4 Mio. € leicht erhöhte, legte der Auftragsbestand von 72,1 Mio. € auf 88,4 Mio. € deutlich zu. Das durch hohe Markteintritts- und Wachstumsaufwendungen belastete EBIT betrug –15,7 Mio. € gegenüber –10,8 Mio. € im Vorjahr.

    Koenig & Bauer setzt bei seiner Wachstumsoffensive 2023 auf innovative Produkte wie die kompakte CI-Flexodruckmaschine Evo XC, die den Kunden einen messbaren Mehrwert ermöglichen (2)

    3,9 % mehr Umsatz bei Special

    Mit der zukunftsweisenden Technologie APL-Robotman der Konzerntochter Koenig & Bauer Coding können Etiketten gedruckt und mit einem kollaborativen Roboterarm an bislang nicht automatisiert erreichbaren Stellen am Produkt appliziert werden (3)
    Bei Special lag der Auftragseingang mit 305,3 Mio. € unter dem durch einen Großauftrag im Wertpapierdruck beeinflussten Vorjahreswert von 428,3 Mio. €. In einem wettbewerbsintensiven Umfeld konnten wir im Wertpapierdruck nicht bei allen Auftragsvergaben reüssieren, gleichwohl lagen die Maschinenbestellungen auf Planniveau. Nach einem starken Metalldruck-Neugeschäft in den letzten Jahren mit Bestellungen großer Maschinenlinien für den 3-Teil-Dosendruck hat sich die dynamische Nachfrage aktuell beruhigt. Dagegen konnten wir deutliche Auftragszuwächse im Glas-/Hohlkörperdruck erzielen. Der Umsatz legte von 299,0 Mio. € auf 310,7 Mio. € zu. Das EBIT lag durch den Produktmix und unerwartete Projektaufwendungen beim Wertpapier-Großauftrag bei 13,1 Mio. € nach 25,3 Mio. € im Vorjahr. Mit 339,1 Mio. € liegen Auftragsbestand und Kapazitätsauslastung auf einem hohen Niveau (2018: 460,3 Mio. €).

    Eigenkapitalquote von 33,2 %

    Trotz niedrigerer Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie gestiegener Kundenanzahlungen haben höhere Vorräte und Vertragsvermögenswerte sowie hohe Investitionen für Bau- und IT-Projekte den Cashflow maßgeblich belastet. CFO Mathias Dähn ergänzt: „Zu den hohen Investitionsauszahlungen kam noch ein signifikanter Sondereffekt. Nach dem Abschluss des Selbstanzeige-Verfahrens wegen Defiziten in der Korruptionsprävention bei der Schweizer Tochtergesellschaft KBA-NotaSys SA war der Cashflow in den ersten neun Monaten 2019 von der Zahlung in Höhe von 30 Mio. CHF an die schweizerische Bundesanwaltschaft für die festgelegte Gewinneinziehung belastet. Eine zusätzliche deutliche Kapitalbindung resultiert aus dem Ägypten-Großauftrag im Banknotendruck durch die realisierten Vertragsvermögenswerte nach Berücksichtigung der erhaltenen Anzahlungen. Ende September 2019 betrug die daraus resultierende Cash-Belastung 31,7 Mio. €. Eine Liquiditätsentlastung erwarten wir nach dem Projektabschluss im dritten Quartal 2020.“

    Konzernziele 2019

    CEO Claus Bolza-Schünemann: „Die Erreichung unserer Jahresziele 2019 – organischer Umsatzanstieg im Konzern von rund 4 % und eine EBIT-Marge von rund 6% – ist in diesem anspruchsvolleren Marktumfeld mit schwächeren Auftragseingängen im dritten Quartal deutlich herausfordernder geworden. Bei aktuell hoher Kapazitätsauslastung setzt die Zielerreichung die planmäßige Auftragsabwicklung, die Gewinnung der noch erwarteten Aufträge und die zeitgerechte Wirkung eingeleiteter Kostensenkungsmaßnahmen voraus.“  

    Zahlen auf einen Blick

    Der Quartalsbericht steht als PDF-Download hier zur Verfügung.     

     

     

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    RSS Feed Rollenoffset Digitaldruck Bogenoffset Flexodruck Markt Referenzen & Anwendungen Ideen & Innovationen Unternehmen / IR
    news-1541 Wed, 06 Nov 2019 10:57:39 +0100 Druckerei Siepmann mit neuer Rapida 106 https://at.koenig-bauer.com/de/aktuelles/details/article/druckerei-siepmann-mit-neuer-rapida-106/
  • Ausstattung für kurze Rüstzeiten und ökologische Produktion
  • Besondere Fähigkeiten im Pharmadruck
  • Hohe Wertschöpfung
  • Die Rapida 106 ist in der Druckerei Siepmann eine feste Größe für kleine und mittlere Auflagen. Vor der neuen Maschine v.l.n.r. Drucker Dirk Beckmann, Geschäftsführer Mark Siepmann und Ralf Engelhardt von Koenig & Bauer (DE) (1)

    Im vergangenen Jahr vollzog die Hamburger Druckerei Siepmann einen Generationswechsel in doppeltem Sinne. Zum einen übernahm Mark Siepmann die operative Geschäftsführung von seinem Vater Thomas. Zum anderen ersetzte das Unternehmen eine Rapida 106 aus dem Jahr 2008 gegen eine aktuelle Maschine gleicher Baureihe und Konfiguration. Dank höherer Automatisierung bietet die Neue noch mehr Produktivität und trägt so zur Kapazitätserweiterung im Unternehmen bei.

    Die neue Rapida 106 ist wie schon die Vorgängerin eine Sechsfarbenmaschine mit Lackturm und umfassender Automatisierung für schnelle Jobwechsel. Denn sie kommt vor allem für die Produktion kleiner und mittlerer Auflagen zum Einsatz. Das beginnt bei 250 Bogen, häufiger sind es 500. Auftragswechsel gehören also zum täglichen Standard. „Hierbei ist die Rapida 106 unschlagbar“, erläutert Mark Siepmann. So gehören DriveTronic SPC mit Plate Ident zum Ausstattungspaket. Daneben legt das Unternehmen auf Ressourcenschonung und Umweltschutz wert. VariDryBlue-Trockner, CleanTronic-Tuchwascheinrichtungen, Ausstattung für den alkoholarmen Druck tragen dem u.a. Rechnung.

    Die Drucker des Unternehmens wie hier Dirk Beckmann arbeiten sehr gerne an der Rapida 106 (2)

    Besondere Fähigkeiten bis in den Verpackungsdruck hinein

    Die Druckerei Siepmann ist ein Akzidenzunternehmen. Allerdings kein typisches, sondern eines mit besonderen Fähigkeiten für die Pharmabranche. Dank einer speziellen technischen sowie Workflow-Ausstattung und der erforderlichen Zertifizierungen entstehen mehrere Millionen Packungsbeilagen jährlich. Dieses Geschäft liefert Kontinuität und eine Grundauslastung des Druckbetriebes. Hinzu kommt die Verpackungsproduktion. Hierbei verhält es sich mit den Größenordnungen genau umgekehrt. Kleine Mengen und feine Kartonagen für Premium-Konsumgüter, Pharma- und Kosmetikprodukte sind das Markenzeichen von Siepmann.

    Die Spezialisierung aufs Falzen führt zu interessanten Lösungen auch bei der Produktion anderer Akzidenzprodukte (4)

    Die Rapida 106 muss eine Flexibilität bieten, die diesem Produktumfang gerecht wird. Vom Beipackzettel mit 40 g/m2 bis hin zu Chromosulfat-Karton und G-Welle mit Stärken bis zu 1 mm reicht das Bedruckstoff-Spektrum, das auf der Maschine verarbeitet wird.

    Im Digitaldruck entstehen alle Produkte ab Auflage 1. Das Unternehmen hat daneben eine Reihe von geschlossenen B2B-Webshops bei seinen Kunden implementiert. Deren Mitarbeiter ordern die benötigten Druckprodukte direkt und sind dabei sicher, dass sie hundertprozentig dem Corporate Design entsprechen. Auch ein großer Partner, der viele Webshops hostet, ist darunter. Eine Arbeitswoche startet üblicherweise mit bis zu 500 über das Internet eingegangenen Druckjobs.

    links: Dank ausgeklügelter Falztechnik hat sich die Druckerei Siepmann zu einem Spezialunternehmen zur Produktion von Packungsbeilagen entwickelt (3)

    rechts: Mark Siepmann hat kürzlich die operative Geschäftsführung von seinem Vater Thomas übernommen (6)

    Hohe Wertschöpfung

    Diese Vielfalt an Druckprodukten intern abzuwickeln, setzt eine hohe Fertigungstiefe in der Weiterverarbeitung voraus. Besonders stark sind die Falzkapazitäten ausgebaut. Broschuren und Flyer, aber auch eine ganze Reihe an Verpackungen werden im Haus komplett gefertigt. Auch die Stanzkapazitäten sind auf die Verarbeitung von Bedruckstoffen bis hin zur G-Welle ausgerichtet. Das sichert eine hohe Wertschöpfung. Nur Buchstraße und Klebebinder fehlen. Für entsprechende Jobs, die bei Siepmann jedoch einen geringeren Anteil ausmachen, gibt es zuverlässige Partnerunternehmen.

    Mit der Rapida 106 lassen sich auch Kleinauflagen mit manchmal nur 250 Bogen wirtschaftlich produzieren (5)
    63 Beschäftigte hat das Unternehmen, das vor 70 Jahren von Heinrich Siepmann in einem ehemaligen Hochbunker von Hamburg gegründet wurde. Rund 4.500 m2 beträgt die Produktionsfläche am Rand der Hansestadt heute. Der jährliche Umsatz liegt zwischen 9 und 10 Mio. Euro. Zu den meist regionalen Auftraggebern gehören neben den Pharmaunternehmen vor allem Werbe- und Produktionsagenturen, Konsumgüterhersteller oder Fotografen. Daneben bietet Siepmann seine Kapazitäten kleineren Medienunternehmen an, die nach einem leistungsstarken Kooperationspartner suchen.

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    news-1536 Tue, 29 Oct 2019 11:13:10 +0100 Koenig & Bauer macht Retrofit auf Island https://at.koenig-bauer.com/de/aktuelles/details/article/koenig-bauer-macht-retrofit-auf-island/
  • Stück für Stück auf den neuesten Stand
  • Technisches und elektrisches Retrofit der Commander
  • Rollenwechsler auf dem neueten Stand
  • Drucktürme und Falzapparate in den kommenden Jahren  
  • Eine der größten isländischen Zeitungsdruckereien, Landsprent ehf, bringt ihre Commander von Koenig & Bauer auf den neuesten Stand der Technik. Gudbrandur Magnússon, General Manager Landsprent ehf: „Wir arbeiten schon sehr lange eng und vertrauensvoll mit Koenig & Bauer. Zusammen haben wir dann das Projekt entwickelt die Maschine Stück für Stück zu überholen.“

    So wurden zunächst die Rollenwechsler nacheinander überholt. Nachdem das Projekt in diesem Jahr erfolgreich abgeschlossen wurde, wird derzeit am Falzapparat ein elektrisches Retrofit durchgeführt. Im Anschluss folgen dann in den kommenden Jahren technische Maßnahmen an den Drucktürmen. „Die Kunden schätzen unsere langjährige Erfahrung und unser professionelles Team. Durch das Retrofit hat das Unternehmen nun Produktionssicherheit. Und die Qualität der Zeitungen wird sich noch einmal steigern“, so Michael Holzapfel, Servicemanager Koenig & Bauer Digital & Webfed.

    Auf der World Publishing Expo in Berlin wurden die nächsten Schritte besprochen (v.l.n.r.): Michael Holzapfel, Servicemanager Koenig & Bauer Digital & Webfed; Gudbrandur Magnússon, General Manager Landsprent ehf; Håkan Runden, Sales & Service Director Web and Corrugated Presses Koenig & Bauer DK A/S

    Eine der größten Druckereien auf Island

    Landsprent ehf, mit Sitz in Reykjavik, ist eine der größten Druckereien auf Island. Mit einer Auflage von 30.000 Exemplaren wird die Morgunblaðið, die beliebteste Abonnement-Zeitung auf der Insel, von dem Unternehmen gedruckt. Weitere 14 Tages- und Wochenzeitungen und Zeitschriften kommen hinzu. Das Unternehmen druckt zudem verschiedene Werbebeilagen.  

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    news-1533 Tue, 22 Oct 2019 07:50:58 +0200 Commander für L´Est Républicain von Koenig & Bauer https://at.koenig-bauer.com/de/aktuelles/details/article/commander-fuer-lest-republicain-von-koenig-bauer/
  • Neun Drucktürme und drei Falzapparate mit hoher Automatisierung
  • Investition in die Zukunft
  • Koenig & Bauer als kompetenter Ansprechpartner
  • Inbetriebnahme im 4. Quartal 2020  
  • Das französische Unternehmen L´Est Républicain investiert in die Zukunft. Für die Commander von Koenig & Bauer wird in Houdemont, in der Nähe von Nancy, eine komplett neue Druckhalle gebaut. Die Anlage wird zwei ältere Miller-Nohab Rotationen ersetzen. „Wir waren  von Anfang an begeistert und überzeugt, dass die Commander die richtige Maschine für uns ist. Die Qualität und die Technik sind wirklich beeindruckend“, so Rémy Ramstein, Direction Industrielle der Gruppe EBRA, Muttergesellschaft  von L´Est Républicain. Koenig & Bauer wird den Umzug der Maschine von Belgien nach Frankreich organisieren und durchführen. Zusätzlich wird die Commander eine weitere Papierführung bekommen, um die Produktionsmöglichkeiten des Kunden weiter zu optimieren. Jochen Schwab, Leiter Service Projekte und Vertragsmanagement Koenig & Bauer Digital & Webfed: „Wir haben in der Vergangenheit immer wieder gezeigt, dass wir solche Großprojekte verlässlich, kompetent und pünktlich abwickeln. Mit unserem umfassenden After-Sales-Service Portfolio sichern wir für viele Jahre die Versorgung mit Ersatzteilen und kompetenten Technikern sowie bei später eventuell gewünschten Umbau-, Erweiterungs-, Retrofit- oder Upgrade-Projekten. “ Anfang des kommenden Jahres beginnt die Demontage der Commander und wird bereits im 4. Quartal 2020 in der neuen Druckhalle in Betrieb genommen. Ein umfassendes Schulungspaket wird derzeit diskutiert, um einen stabilen Anlauf sowie schnelle und umfassende Vertrautheit des Bedienungs- und Wartungspersonals mit der neuen Technik sicher zu stellen.

    Die Commander wird im 4. Quartal 2020 in der neuen Druckhalle in Betrieb genommen

    Investition in die Zukunft

    EBRA druckt in Spitzenzeiten bis zu 1,2 Millionen Exemplare täglich und bündelte im Jahre 2018 die Produktionskapazität auf vier Druckstandorte. Unterstützt wird Rémy Ramstein von drei technischen Assistenten: Eric Singer wird für die Überwachung der Anlage und des Betriebs im neuen Werk verantwortlich sein; Fabien Omhover ist Produktprojektleiter und verantwortlich für die „Neuerfindung“ der Zeitung, ohne die Lesergewohnheiten verändern zu wollen; Didier Genvo koordiniert die IT-Systeme.

    Hoher Automatisierungsgrad und doppelte dritte Falze für hohen Ausstoß

    Die Commander besteht aus einer motorisierten Rollenbeschickung Patras A, neun Achtertürmen für den 4/4-Druck und drei Klappenfalzapparaten KF 5. Die doppelten dritten Falze sorgen für einen hohen Ausstoß an Magazinformaten und Postfalzprodukten. Das umfangreiche Automatisierungspaket bestehend aus RollerTronic-Walzenschlössern, einer CleanTronic-Zylinderwaschanlage, QIPC Farb-, Schnittregister- und Farbdichteregelungen sowie automatischen Plattenwechselsystemen reduziert Rüstzeiten, Makulatur, Bedien- und Wartungsaufwand auf ein Minimum. Die ABB-Leitstandstechnik und das MPS-System werden ebenfalls mit neuester Hard- und Software ausgestattet.

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